Mittelstand im Umbruch: Firmen setzen zunehmend auf Kommunikation

1. Kongress Mittelstandskommunikation

(PresseBox) (Berlin, ) Verdrängungswettbewerb, verkürzte Produktlebenszyklen, Internationalisierung – der deutsche Mittelstand spürt den Wettbewerb um Kunden und Märkte und setzt verstärkt auf Kommunikation: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing halten Einzug in die Firmenzentralen. Doch welche Form von „Kommunikation“ braucht der Mittelstand? Was sind Besonderheiten, wo liegen Chancen und Risiken?
Das ist Thema des 1. Kongress Mittelstandskommunikation, den der Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP), Landesgruppe NRW, am 03. November 2005 im Neusser Dorint Hotel veranstaltet. Eingeladen sind Kommunikationsverantwortliche mittelständischer Unternehmen aus ganz Deutschland.

Suche nach Wegen und Standards
Wo steht der deutsche Mittelstand, kommunikativ betrachtet? Existiert eine eigene „Mittelstandskommunikation“ oder herrscht Funkstille bis auf den sprichwörtlichen „Tag der offenen Tür“? Kommunikationsverantwortliche mittelständischer Unternehmen aus ganz Deutschland diskutieren diese Fragen am 03. November 2005 in Foren und Podiumsdiskussionen mit rund 30 Referenten aus Wirtschaft, Verbänden und Politik. Mit dabei sind unter anderen:

• Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft
• Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW
• Dr. Matthias Branahl, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fielmann
• Ulrich Effing, Leiter Unternehmenskommunikation Deichmann
• Thorsten Hiermann, Leiter Unternehmenskommunikation Flughafen Düsseldorf
• Alexander Güttler, Geschäftsführer komm.passion
• Beate Stoffers, Leitung Presse WALL AG



Die Veranstaltung trifft offensichtlich eine Marktlücke: „Viele Kollegen aus mittelständischen Unternehmen sagen uns spontan zu, da sie das Thema für dringlich halten. Technische Innovation allein – das kristallisiert sich heraus – reicht angesichts zunehmender Internationalisierung nicht, um im Wettbewerb zu bestehen. Der deutsche Mittelstand hat den Bedarf an professioneller Kommunikation erkannt, sucht aber in vielen Fällen noch nach Wegen und eigenen Standards“, so Christian Gerhardus, Landessprecher NRW des Bundesverbands deutscher Pressesprecher und Initiator des Kongresses.

Information und Teilnahme
Die Bedeutung einer weiteren Professionalisierung mittelständischer Kommunikation für die deutsche Wirtschaft ist immens: Mittelständische Unternehmen stellen rund zwei Drittel der Arbeits- und rund 80 Prozent der Ausbildungsplätze. Unter den Begriff „Mittelstand“ fallen dabei sowohl kleinere Betriebe mit rein regionaler Bedeutung als auch Weltmarktführer mit mehreren Hundert Arbeitnehmern. Entsprechend breit ist der Adressatenkreis des Kongresses konzipiert: Über die Internet-Seite www.mittelstandskongress.de und diverse Mittelstands-Websites sowie in Fachmagazinen wird über die Veranstaltung informiert. Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro, für Mitglieder des Bundesverbands deutscher Pressesprecher 50 Euro. Die Anmeldung sowie weitere Informationen sind unter www.mittelstandskongress.de verfügbar.

Bundesverband deutscher Pressesprecher

Der Bundesverband deutscher Pressesprecher ist die berufsständische Vereinigung für Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragte aus Unternehmen, Verbänden, Organisationen und Politik. Er vernetzt die Sprecherinnen und Sprecher und bietet ihnen Plattformen, um Meinungen, Erfahrungen und Wissen auszutauschen.

Der BdP stellt mit seinen Fachmedien und Veranstaltungen Foren zur Verfügung, die aktuelle Entwicklungen und Themen in der PR-Branche abbilden und voranbringen. So hilft der BdP seinen Mitgliedern, Grenzen zwischen Branchen und Ländern zu überwinden.

Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder und bezieht in aktuellen Debatten, die den Berufsstand betreffen, öffentlich Stellung. Er hat sich in die Diskussion um die Autorisierung von Interviews eingeschaltet und für die Interessen der Kommunikationsbeauftragten in Urheberrechtsfragen stark gemacht. Der BdP hat außerdem Richtlinien für die Vergabe von Journalistengeschenken erarbeitet, ebenso für Situationen, die Gegendarstellungen in den Medien erfordern. Er ist Ansprechpartner in allen rechtlichen, inhaltlichen und anderen berufsspezifischen Fragen.

Der BdP betreibt aktive Imagearbeit für den Berufsstand, indem er das Berufsbild des Pressesprechers schärft, auch über die Kommunikationsbranche hinaus. Er verleiht so dem Berufsstand der Pressesprecher und Kommunikationsbeauftragten ein Gesicht. Er grenzt seine Mitglieder von verwandten Berufsgruppen ab und fördert so die Entwicklung eines klar definierten beruflichen Selbstverständnisses innerhalb des Verbandes ebenso wie in der Öffentlichkeit. Außerdem unterstützt er durch Weiterbildungsmaßnahmen den Kommunikationsnachwuchs und die Professionalisierung in der PR-Branche. So trägt er zur positiven Fortentwicklung des gesamten Berufsstandes bei.

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