Bundeskartellamt beendet nicht das Umsatzsteuerprivileg der Deutschen Post

BdKEP erneuert seine Beschwerde bei der EU-Kommission

(PresseBox) (Hamburg, ) Das Bundeskartellamt hat die Beschwerde des BdKEP gegen die Deutsche Post wegen fortgesetzten Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung abgelehnt und auf die Europäische Kommission verwiesen. Gegenstand der Beschwerde war die der europäischen Rechtsprechung entgegenstehende Inanspruchnahme einer Umsatzsteuerbefreiung auf alle Postdienstleistungen durch die Deutsche Post.

Das Bundeskartellamt sieht zwar im Umsatzsteuerprivileg der Deutschen Post einen wettbewerbsverzerrenden Effekt zum Nachteil der Wettbewerber, aber keine Möglichkeit aus wettbewerblichen Gründen tätig zu werden, da dass Verhalten der Deutschen Post durch ein gültiges Steuergesetz gedeckt wird.

Der BdKEP hat sich deshalb an die EU-Kommission Wettbewerb sowie die Kommission Steuern und Zölle gewandt und seine Beschwerde von 2005 erneuert. Das bestehende Vertragsverletzungsverfahren sollte jetzt aufgrund des EuGH-Urteils zügig zum Abschluss gebracht werden. Auch während der Vorbereitungen zu einer Bundestagswahl ist die Regierung handlungsfähig. Die gegenwärtige Untätigkeit ist für den Wettbewerb und das politische Klima untragbar.

Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste e.V.

Der BdKEP vertritt seit 1990 die gewerbepolitischen Interessen der Unternehmer und Unternehmen der Kurier-, Express-, Paket- und Briefdienste und ist Ansprechpartner für Politik, Ministerien, Behörden, Presse und Brancheninteressierte. Die Branche erwirtschaftet derzeit einen Umsatz von über 23 Mrd. EUR mit über 400.000 Beschäftigten. Der BdKEP ist seit 2007 Mitglied in der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände BDA.

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