World Energy Outlook der Internationalen Energieagentur prognostiziert weltweiten Anstieg des Energieverbrauchs

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "In Deutschland halten wir dagegen!"

(PresseBox) (Berlin, ) Der aktuelle Welt-Energie-Ausblick (World Energy Outlook - WEO) der Internationalen Energieagentur (IEA), dessen Ergebnisse heute in Berlin auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie diskutiert wurden, warnt vor einem deutlichen Anstieg des weltweiten Energieverbrauchs bis zum Jahr 2035, wenn keine grundlegende Änderung der globalen Energienutzung eintritt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Deutschland muss beim Wirtschaftswachstum vorn liegen, nicht beim Wachstum des Energieverbrauchs. Das Energiekonzept der Bundesregierung weist hier den richtigen Weg - mit dem Ziel, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 zu halbieren."

Der WEO ist eine wichtige Referenz in der nationalen und internationalen energiepolitischen Diskussion. Er stellt in drei Szenarien unterschiedliche Verläufe des weltweiten Energieverbrauchs dar. Danach steigt der globale Primärenergieverbrauch zwischen 2008 und 2035 selbst bei Berücksichtigung zusätzlicher energiepolitischer Fortschritte um 36 Prozent an. Fossile Brennstoffe, also Erdöl, Kohle und Erdgas, bleiben in allen Szenarien bis 2035 die dominierenden Energieträger. Der Anteil von Erdöl am Primärenergieverbrauch sinkt in diesem Zeitraum von 33 Prozent auf 28 Prozent. Der Anteil erneuerbarer Energien verdoppelt sich von sieben Prozent auf 14 Prozent, der weltweite Anteil der Kernkraft steigt von sechs auf acht Prozent.

Bundesminister Brüderle: "Der weltweite Anstieg des Energieverbrauchs und die Dominanz fossiler Energieträger zeigen, dass die notwendige Umstellung der Energieerzeugung auf regenerative Energien eine Herkulesaufgabe ist. Diese Aufgabe kann kurzfristig und ohne Kraftanstrengung nicht gemeistert werden. Das Energiekonzept der Bundesregierung stützt sich auf eine realistische Zeitschiene, auf Flexibilität bei den Instrumenten und auf die Leistungsfähigkeit marktwirtschaftlicher Orientierung."

Informationen zum WEO 2010 unter: www.worldenergyoutlook.org/...
Informationen zur Energiepolitik der Bundesregierung unter: www.bmwi.de/...

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