Treffen des Central Eastern European Electricity Forums im Bundeswirtschaftsministerium

(PresseBox) (Berlin, ) Gestern fand ein Treffen des Central Eastern European Electricity Forums (CEEE-Forum) im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) statt. Vertreter der Ministerien, der Regulierungsbehörden, der Übertragungsnetzbetreiber und der Strombörsen aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Slowenien, Österreich und Ungarn sowie Vertreter der Europäischen Kommission und der Agentur für die Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden (ACER) diskutierten über die neusten Entwicklungen auf den Strommärkten in der Region Mittel-Ost-Europa. Im Mittelpunkt stand dabei die Kooperation der Übertragungsnetzbetreiber bei der Umsetzung des Zielmodells für einen gemeinsamen EU-Elektrizitätsbinnenmarkt bis 2014. Weitere Gesprächsthemen waren Hindernisse für den Stromhandel und ungeplante Stromkreisflüsse ("loop flows") in der Region Mittel-Ost-Europa.

Im Anschluss an die Sitzung des CEEE-Forums fand ein trilaterales Treffen zwischen Vertretern der Ministerien, der Regulierungsbehörden und der Übertragungsnetzbetreiber aus Deutschland, Polen und Tschechien statt. Diese beschäftigten sich mit ungeplanten Stromkreisflüssen, die von Windkraftanlagen in Norddeutschland ausgehen und zu vorübergehenden Belastungen für das polnische und tschechische Übertragungsnetz führen können. Bei dem Treffen wurde beschlossen, die bestehende grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Übertragungsnetzbetreibern der drei Mitgliedstaaten weiter zu vertiefen. Mit gemeinsamen Maßnahmeplänen der Übertragungsnetzbetreiber sollen mögliche Gefährdungen der Sicherheit der Übertragungsnetze in Nachbarstaaten vermieden werden. Ziel ist es, durch einen Ausbau der Übertragungsnetze langfristig das Problem ungeplanter Stromkreisflüsse in den drei Mitgliedstaaten zu reduzieren.

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