Staatssekretär Jochen Homann eröffnet Kongress "Erneuerbare ins Netz !"

(PresseBox) (Berlin, ) Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, hat heute in Berlin den Kongress "Erneuerbare ins Netz!" des von der Deutschen Umwelthilfe initiierten Forums "Netzintegration Erneuerbare Energien" eröffnet.

Staatssekretär Homann: "Die Schlüsselfragen der Erneuerbaren Energien liegen bei den Netzen und Speichern. Wir erreichen unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele nur, wenn wir dafür sorgen, dass der volatile Wind- und Solarstrom gleichmäßig und zuverlässig bei den Verbrauchern ankommt."

Die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien stellt die Netze vor besondere Herausforderungen: Wind- und Solarstrom ist volatil. Flächendeckend nimmt die dezentrale Erzeugung in kleinen Anlagen rasant zu. Gleichzeitig entstehen Offshore- Windparks und große Onshore-Windparks im Norden Deutschlands fernab der Verbrauchszentren im Süden. Daher müssen neue Technologien zum Einsatz kommen, die Netze zu "smart grids" weiterentwickelt und neue Leitungen gebaut werden.

Allerdings stoßen neue Stromleitungen zunehmend auf Widerstand in der betroffenen Bevölkerung. Hierzu Staatssekretär Homann: "Die Politik muss die Ängste der Betroffenen ernst nehmen. Akzeptanz ist eine wesentliche Frage beim anstehenden grundlegenden Umbau unserer Energiesysteme."

Schon heute arbeitet das innerhalb der Bundesregierung für die Stromnetze federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aktiv an nationalen und internationalen Antworten auf die Herausforderungen beim Umbau der Energiesysteme: Mit dem Energieleitungsausbaugesetz wird der Ausbau der Stromautobahnen vom Norden nach Süden für den Strom aus Offshore-Windparks beschleunigt. Im Rahmen der Nordsee- Offshore-Initiative sucht Deutschland gemeinsam mit den anderen Nordsee-Anrainerstaaten nach Antworten auf die Fragen der Netzanbindung und Netzintegration angesichts der ambitionierten Ausbaupläne bei Offshore-Windparks. Prominent ist dabei auch die BMWi-Initiative "E-Energy", innerhalb derer "smart grids" in sechs Modellregionen erprobt werden. Bei der zentralen Frage der Speicherung von Strom aus volatiler Wind- und Solarenergie werden Forschungsvorhaben zur Entwicklung von Speichertechnologien unterstützt.

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