Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher: "Deutsch-Südafrikanische Wirtschaftsbeziehungen stärken!"

(PresseBox) (Berlin, ) Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand und für Tourismus, Ernst Burgbacher, wird am 1. und 2. November 2010 in Kapstadt/Südafrika bilaterale politische Gespräche führen, am 2. Deutsch-Südafrikanischen Wirtschaftsforum teilnehmen und dieses eröffnen. Das zweitägige Forum, das unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie steht und vom Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft und anderen Wirtschaftsverbänden organisiert wurde, unterstreicht die Bedeutung, die Südafrika wirtschaftlich und politisch für Deutschland hat.

Staatssekretär Burgbacher: "Die Republik Südafrika ist mit Abstand unser wichtigster Wirtschaftspartner auf dem afrikanischen Kontinent. Mit dem deutsch-südafrikanischen Wirtschaftsforum stärken wir unsere Wirtschaftsbeziehungen insgesamt weiter und bauen sie aus, indem wir deutsche Unternehmern bei der Suche nach Aufträgen unterstützen. Arbeitskreise unter anderem zu den Themen Energieversorgung, Gesundheitswesen, Wasserwirtschaft und Infrastruktur sind dabei für deutsche Unternehmen wichtige Wegweiser zur Analyse des Bedarfes Südafrikas."

Staatssekretär Burgbacher hob zudem die Bedeutung Südafrikas für eine berechenbare Versorgung Deutschlands mit wichtigen Rohstoffen hervor: "Eine sichere Versorgung mit Rohstoffen ist von herausgehobener Bedeutung für eine stabile Entwicklung und Wohlstand in der Welt und Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum auch in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dabei hat ein möglichst unbeschränkter Handel mit Rohstoffen eine herausragende Bedeutung. Es geht darum, die Interessen sowohl der fördernden als auch der importierender Länder wie Deutschland sinnvoll miteinander in Ausgleich zu bringen."

Hintergrund: Der bilaterale Handelsaustausch zwischen Deutschland und Südafrika fiel im Jahr 2009 angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gegenüber 2008 um 24 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2010 wird hingegen wieder ein erheblicher Zuwachs des bilateralen Handels festgestellt. Von Januar bis Juli 2010 wuchs das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 38 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Auch als Investitionsstandort liegt Südafrika für deutsche Unternehmen ganz vorne. Etwa 470 deutsche Tochterunternehmen und Unternehmen mit einem Kapitalanteil von mindestens 50 Prozent sind in den Branchen Automobil, Maschinenbau, Chemie und Elektrotechnik in Südafrika niedergelassen und beschäftigen dort etwa 90.000 Arbeitskräfte.

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