Innovationspotenziale mobilisieren

(PresseBox) (Berlin, ) "Gerade jetzt müssen die Unternehmen Innovationspotenziale nutzen, um die aktuellen wirtschaftlichen Schwierigkeiten mit neuen Produkten und Dienstleistungen zu meistern", betonte Minister zu Guttenberg anlässlich der heutigen Vorstellung des neuen Gutachtens der Expertenkommission Forschung und Innovation in Übereinstimmung mit den Gutachtern.

"In der aktuellen Krise werden die Finanzierungspolster für Forschung und Innovationen schmaler. Daher bieten wir mit der deutlichen Aufstockung des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand noch effizientere Finanzhilfen für zukunftsweisende Forschungs- und Innovationsprojekte des innovativen Mittelstandes", so der Minister. Die Gutachter betonen, dass dieses Programm mit der Technologie offenen Konzeption in die richtige Richtung zielt.

Die Expertenkommission hält die Rahmenbedingungen für Innovationsfinanzierungen für verbesserungswürdig. Der Markt für Wagniskapital sei im internationalen Vergleich noch schwach ausgebildet und leide nun zusätzlich unter der Finanzkrise. Die innovationsfreundliche Ausgestaltung des Steuersystems sollte verbessert werden. Daher wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie diesen Themen auch in der nächsten Legislaturperiode eine besondere Aufmerksamkeit widmen.

Weiter weisen die Gutachter auf die gestiegene Bedeutung des Dienstleistungssektors hin. In den wissensintensiven Dienstleistungen stecken Wachstumschancen, die nach Auffassung der Expertenkommission noch nicht ausreichend genutzt werden. "Daher steht das Förderangebot des Bundeswirtschaftsministeriums auch für wissensintensive Dienstleistungen offen", so der Minister.

Schließlich stellt die Expertenkommission zum wiederholten Mal den weiter steigenden Fachkräftebedarf heraus. Deutlich mehr Personen als bisher müssten die Studienberechtigung erlangen. Dies unterstreicht der Minister: "Wir brauchen leistungsfähigere Schulen und Hochschulen und vor allem qualifizierte Lehrkräfte sowie ein flexibleres Personalrecht. Hier sind vor allem die Bundesländer gefragt."

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