Heitzer trifft den kirgisischen Minister für Wirtschaft und Antimonopolpolitik Temir Sarijev

(PresseBox) (Berlin, ) Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernhard Heitzer, hat heute den kirgisischen Wirtschaftsminister, Temir Sarijev, zu einem Gespräch empfangen.

Staatssekretär Heitzer: "Kirgisistan bietet mit seinen schon bald nach der Unabhängigkeit entwickelten marktwirtschaftlichen Strukturen und den Fortschritten seiner noch jungen parlamentarischen Demokratie gute Ansätze für eine vertiefte Zusammenarbeit. Das Land, das seit 1998 WTO-Mitglied ist, hat eine Schlüsselstellung bei der Wasserversorgung Zentralasiens sowie potentiell auch bei der Stromversorgung der Region bis hin nach Afghanistan und Pakistan. Ich begrüße das Interesse des Ministers, der bilateralen Wirtschaftszusammenarbeit neue Impulse zu geben."

Deutschland ist das erste ausländische Besuchsziel eines Mitglieds der neuen kirgisischen Regierung, die am 24. Dezember 2011 ernannt wurde.

Beide Gesprächspartner wiesen darauf hin, dass die bilateralen Handelsumsätze weiterhin erhebliches ungenutztes Potential böten. Sie lägen nach wie vor auf sehr niedrigem Niveau und seien starken Schwankungen ausgesetzt. Daher wird das Bundeswirtschaftsministerium im 2. Halbjahr 2012 zusammen mit dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft eine Wirtschaftsdelegation nach Kirgisistan entsenden. Damit wird die Zusage der Bundeskanzlerin gegenüber der kirgisischen Interimspräsidentin Rosa Otunbajeva umgesetzt. Ziel dieser Reise ist es, Projekte der Stromgewinnung aus Wasserkraft, eine mögliche Rohstoffkooperation und eine Zusammenarbeit im Bereich Verpackung von Lebensmitteln zu erörtern.

Staatssekretär Heitzer und Minister Sarijev würdigten abschließend übereinstimmend das Managerfortbildungsprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums. Damit leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zum Transformationsprozess in der Kirgisischen Republik. Das Programm bereitet ausländische Führungskräfte gezielt auf die Geschäftsanbahnung und Wirtschaftskooperation mit deutschen Unternehmen vor.

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