Entwicklung des Auftragseingangs in der Industrie Berichtsmonat November 2011

(PresseBox) (Berlin, ) Die Auftragseingänge in der Industrie gingen vorläufigen Angaben zufolge[1] im November preis-, kalender- und saisonbereinigt[2] um 4,8 % zurück. Im Vormonat waren sie abwärts revidiert um 5,0 % gestiegen. Der Umfang an Großaufträgen war für einen November unterdurchschnittlich. Spiegelbildlich zum Vormonat nahmen insbesondere die Bestellungen aus dem Ausland ab (-7,8 %). Die Auftragseingänge aus dem Inland verringerten sich um 1,1 %. Die größten Einbußen meldeten die Hersteller von Investitionsgütern (-6,5 %). Die Produzenten von Vorleistungs- und Konsumgütern erhielten ebenfalls weniger Bestellungen (-2,9 % bzw. -2,0 %).

Im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September erhöhten sich die Auftragseingänge leicht um 0,2 %. Die Inlandsbestellungen verzeichneten einen Rückgang um 0,8 %, während die Auslandsbestellungen um 0,9 % zulegten. Bei Vorleistungsgütern fielen die Neuaufträge im Zweimonatsvergleich um 2,8 % zurück. Dagegen ergab sich bei Investitionsgütern ein Nachfrageplus von 2,0 % und bei Konsumgütern von 0,5 %.

Ihren Vorjahresstand übertrafen die Industrieaufträge im Zweimonatsvergleich Oktober/November kalenderbereinigt um 0,3 %. Die Inlandsbestellungen überschritten den Vorjahresstand dabei um 1,2 %, während die Auslandsbestellungen leicht dahinter zurückblieben (-0,5 %).

Nach dem kräftigen Aufwuchs im Vormonat kam es zuletzt bei den Auftragseingängen in der Industrie zu einer Gegenbewegung. Im Niveau liegen sie im Jahresendquartal bislang leicht unter dem des dritten Quartals. Auch ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ist die Nachfragedynamik derzeit verhalten. Erwartungsgemäß deutet sich damit für die Industrieproduktion eine gedämpfte Entwicklung im Winterhalbjahr an.

[1] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
[2] Verfahren Census X-12-ARIMA.

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