Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im September 2010

(PresseBox) (Berlin, ) Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe ging im September vorläufigen Angaben zufolge (1) im Vergleich zum Vormonat preisund saisonbereinigt (2) um 0,8 % zurück. Im August war sie abwärts revidiert um 1,5 % angestiegen. Ausschlaggebend für die aktuelle Entwicklung war die Abnahme der Industrieproduktion um 0,9 %.
Im Bauhauptgewerbe und im Bereich der Energie legte die Erzeugung dagegen um 0,4 % bzw. 1,2 % zu. Innerhalb der industriellen Hauptgruppen schränkten vor allem die Vorleistungsgüterproduzenten die Erzeugung deutlich ein (-2,0 %), während die Hersteller von Investitionsgütern den Stand des Vormonats hielten (0,0 %). Die Konsumgüterproduktion ging zuletzt leicht um 0,6 % zurück.

Im aussagefähigeren Zweimonatsvergleich August/September gegenüber Juni/Juli erhöhte sich die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe preis- und saisonbereinigt weiter um 1,2%. Der Anstieg wurde maßgeblich durch die Ausweitung der Industrieproduktion um 1,3 % getragen. Im Bauhauptgewerbe und im Bereich der Energie erhöhte sich die Erzeugung leicht um 0,5 % bzw. 0,4 %. Innerhalb der Industrie konnten die Investitionsgüterproduzenten die deutlichste Produktionszunahme verbuchen (+1,9 %). Die Hersteller von Vorleistungs- und Konsumgütern meldeten Zuwächse um 0,8 % bzw. 0,7 %. Im dritten Quartal insgesamt nahm die Gesamterzeugung im Produzierenden Gewerbe weiter um 1,5 % zu.

Ihr Vorjahresniveau überschritt die Produktion im Produzierenden Gewerbe im August/September arbeitstäglich bereinigt um 9,3 %.
Die Industrieproduktion lag um 10,7 %, die Bauproduktion um 3,0 % über dem Stand des Vorjahres.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe ist tendenziell weiter aufwärts gerichtet. Im dritten Quartal konnte der Ausstoß noch einmal über das Niveau des wachstumsstarken zweiten Quartals gesteigert werden. Die maßgeblichen Impulse kommen weiter aus der Industrie, der Aufwärtstrend schwächte sich aber erwartungsgemäß ab. Angesichts der ebenfalls schwächeren Dynamik der Auftragseingänge dürfte die etwas ruhigere, weiter aufwärts gerichtete Gangart der Industriekonjunktur anhalten.

(1) Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
(2) Verfahren Census X-12-ARIMA.

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