"Deutsch - Kasachische Regierungsarbeitsgruppe Wirtschaft und Handel" erörterte die Möglichkeiten des Ausbaus der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen

(PresseBox) (Berlin, ) Gestern hat in Astana die dritte Tagung der "Deutsch - Kasachischen Regierungsarbeitsgruppe Wirtschaft und Handel" stattgefunden. Aufgabe der Arbeitsgruppe ist es, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu intensivieren und konkrete Unternehmensprojekte, die der staatlichen Flankierung bedürfen, voranzutreiben. Zudem geht es um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Kooperation. Die Sitzung wurde geleitet von Bakhyt Sultanov, Minister für Wirtschaft und Haushaltsplanung der Republik Kasachstan, und Dr. Karl-Ernst Brauner, Leiter der Abteilung Außenwirtschaftspolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Im Mittelpunkt der Tagung der Arbeitsgruppe standen Fragen der weiteren Zusammenarbeit im Bankenbereich, insbesondere bei der Fortsetzung der Exportkreditgarantiepolitik des Bundes (HERMES) gegenüber Kasachstan. Dazu ist es erforderlich, dass Kasachstan seine eingegangenen Verpflichtungen weiterhin fristgerecht bedient.

Erörtert wurden weiterhin Themen der bilateralen Kooperation im Energie-, Finanz- und Agrarbereich, im Gesundheits- und Bildungsbereich sowie im Tourismus. Vorgestellt wurden zahlreiche Projekte deutscher Unternehmen für Investitionen in die kasachische Wirtschaft, die zur weiteren Diversifizierung der kasachischen Wirtschaft beitragen könnten.

Für die deutsche Wirtschaft bietet eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Kasachstan große Chancen. Von besonderer Bedeutung ist aus deutscher Sicht die Zusammenarbeit mit Kasachstan im Energiebereich. Im vergangenen Jahr hat Deutschland aus Kasachstan 7 Mio. t Erdöl bezogen. Kasachstan hat damit bei den deutschen Einfuhren einen Anteil von 6,7 % und liegt bereits an 5. Stelle der Einfuhrstatistik.

Deutschland unterstützt Kasachstan mit einem Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Beide Seiten würdigten die bisherigen Ergebnisse des Programms, das seit 2004 umgesetzt und durch eine Gemeinsame Erklärung vom 17.10.2007 zunächst bis 2010 verlängert wurde. Bisher weilten 180 kasachische Manager zu Praktika in Deutschland. Damit wurde ein Beitrag zur Entwicklung der kasachischen Wirtschaft und zum Ausbau der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen geleistet.

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