Bundeswirtschaftsminister Brüderle reist nach Kanada

Schwerpunktthemen: Rohstoffsicherung, Handelsabkommen und Einwanderungspolitik

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, reist vom 1. bis 3. November 2010 nach Toronto und Ottawa. Im Mittelpunkt seiner Gespräche werden Fragen der Rohstoffsicherung, der Intensivierung der Handels- und Investitionsbeziehungen und der Einwanderungspolitik stehen. Er wird unter anderem begleitet von Herrn Professor Dr. Hans-Joachim Kümpel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR).

Bundesminister Brüderle: "Deutschland ist der siebtgrößte Investor in Kanada. Gleichzeitig ist Deutschland dessen fünftgrößtes Lieferland. Zurzeit sind in Kanada Produkte rund um die Erneuerbaren Energien und die Umwelttechnik sehr gefragt. Hier haben deutsche Unternehmen viel zu bieten. Auch Spezialmaschinen 'Made in Germany' finden Anklang im Land der Seen und Wälder. Umgekehrt exportiert Kanada nicht nur fantastische Bilder wie aktuell vom farbenprächtigen 'Indian Summer'. Insbesondere kanadische Rohstoffe und Maschinen sind in Deutschland beliebt. Diese fruchtbare wirtschaftliche Verbindung sollte gestärkt werden. Deutschland setzt sich deshalb aktiv für Verhandlungen der EU mit Kanada für ein umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen ein."

Bundesminister Brüderle beginnt seine Reise in Toronto mit dem Besuch im Ausbildungszentrum eines weltweit führenden Anbieters von Automatisierungstechnik. Anschließend trifft sich Bundesminister Brüderle zu einem Hintergrundgespräch mit Vertretern der deutschen Wirtschaft in Kanada zum Thema "Nichtenergetische Rohstoffe" und hält im Anschluß eine Rede anlässlich eines Abendempfangs bei der AHK Toronto zum Thema "100 Jahre deutsch-kanadisches Handelsabkommen".

Mit dem kanadischen Minister für Staatsbürgerschaft und Einwanderung, Jason Kenney, wird Minister Brüderle sich über die Erfahrungen der kanadischen Regierung mit der Anwerbung und der Einwanderung von Fachkräften für die kanadische Wirtschaft informieren. Dabei geht es insbesondere um das kanadische Punktesystem. Praktische Erfahrungen mit der Einwanderungspolitik werden in Gesprächen mit der kanadischen Einwanderungsbehörde und erfolgreichen Immigranten diskutiert.

Im Mittelpunkt eines Gesprächs mit dem stellvertretenden kanadischen Minister für natürliche Ressourcen, Serge Dupont, stehen die Rohstoffversorgung und Entwicklungen auf den internationalen Rohstoffmärkten. Daneben geht es um Möglichkeiten, die Zusammenarbeit in der Rohstoff- und Energiepolitik auszuweiten.

Minister Brüderle wird ferner Finanzminister Flaherty, Handelsminister van Loan sowie Industrieminister Clement treffen. Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, Fragen der Doha-Runde und der G8/G20 sowie eine weitere Intensivierung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit.

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