Bundesminister zu Guttenberg begrüßt Initiative der EU-Kommission

Green IT aus Deutschland für mehr Energieeffizienz

(PresseBox) (Berlin, ) Die EU-Kommission hat gestern eine Mitteilung zum effizienten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Bereich der Energiesparung und CO2-Minderung herausgegeben. Mit IKT soll es in beiden Bereichen EU-weit zu deutlichen Fortschritten kommen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg, begrüßte das vorgestellte Maßnahmenpaket: "Der Maßnahmenkatalog der EU-Kommission enthält zahlreiche Schritte, die wir auch in Deutschland bereits eingeleitet haben." So soll die Energieproduktivität in Deutschland deutlich steigen. Durch eine gezielte Förderung sowie Anpassung der Rahmenbedingungen können gerade im Gebäudebereich neue IKT-Lösungen genutzt werden, um die Energieeinsparziele zu erreichen.

Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg: "Der deutsche Nationale IT-Gipfel im November 2008 verabschiedete auf unsere Initiative hin den "Aktionsplan Green IT". Deutsche Unternehmen haben hier hervorragende Lösungen und Produkte für den europäischen und internationalen Markt. Wenn alle europäischen Staaten zusammen arbeiten, können wir mit unseren Produkten und Lösungen weltweit durchsetzbare Standards setzen."

Ein Schwerpunkt des Aktionsplans "Green IT" ist das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie initiierte Leuchtturmprojekt "E-Energy". Mit einem Gesamtbudget von rd. 140 Mio. Euro wird hier erstmals ein "Internet der Energie" aufgebaut, um einen deutlichen Sprung bei der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaverträglichkeit erreichen zu können. Bundesminister zu Guttenberg dazu: "Die Vorschläge der Kommission, durch Einsatz intelligenter Zähler Energienetze rationeller zu betreiben und den Endkunden verbesserte Möglichkeiten zur Energieeinsparung an die Hand zu geben, sind im Grundsatz zu begrüßen. Wir haben in Deutschland durch die Liberalisierung des Mess- und Zählerwesens bereits wichtige Voraussetzungen für einen funktionierenden Markt auch in diesem Bereich geschaffen. Allerdings werden wir die Kommissionsvorschläge hinsichtlich der dort angesprochenen Datenerfassungs- und Berichtspflichten durchaus kritisch prüfen. Und auch den Verbraucherschutz werden wir bei dieser Entwicklung im Auge behalten."

In dem beim IT-Gipfel am 20. November 2008 in Darmstadt von Spitzen der Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft verabschiedeten "Aktionsplan Green IT" setzt sich die Bundesregierung das Ziel, "Green IT Pionier" zu werden. In der Verbindung des weltweit geschätzten deutschen Ingenieurwissens mit dem IKT-Know How in Unternehmen und Wissenschaft liege eine große Wachstumschance für die deutsche Wirtschaft, heißt es im Aktionsplan, der vom Bundeswirtschaftsministerium koordiniert wurde. Die Bundesregierung verpflichtet sich dort, über 400 Mio. Euro für die Entwicklung von "grünen" IKT-Lösungen in Deutschland einzusetzen und, wie in der Kommissionsmitteilung gefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen. Bis zum Jahr 2013 soll der IT-Betrieb des Bundes um 40 Prozent gegenüber dem Jahr mit dem höchsten Energieverbrauch vor 2009 reduziert werden. Im Rahmen des Konjunkturpaketes II sind hierfür weitere 100 Mio. Euro vorgesehen. Somit können dann auch Best Practices und Lösungen für Länder, Kommunen und mittelständische Unternehmen demonstriert werden. In den kommenden Jahren wollen die Unterzeichner eine Allianz bilden, um nicht zuletzt auch Beiträge der in Deutschland tätigen IKT-Unternehmen in das nationale Monitoring, das derzeit vom Bundeswirtschaftsministerium aufgebaut wird, einzubringen.

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