Brüderle: "Stärkstes Quartalswachstum seit der Wiedervereinigung eröffnet neue Chancen für einen nachhaltigen Aufschwung."

(PresseBox) (Berlin, ) Die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland nahm nach ersten vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes im zweiten Vierteljahr ausgesprochen markant zu. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im zweiten Vierteljahr 2010 gegenüber dem Vorquartal um 2,2 % und damit stärker als in jedem anderen Quartal seit der Wiedervereinigung vor 20 Jahren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Rainer Brüderle: "Die Erholung der deutschen Wirtschaft hat sich als weitaus kräftiger erwiesen, als dies noch vor kurzer Zeit von Vielen für möglich gehalten wurde. Von einem Wachstumswunder kann man nicht sprechen. Aber wir erleben derzeit einen Aufschwung XL. Die Wirtschaft wächst stärker als in jedem anderen Quartal seit der Wiedervereinigung vor 20 Jahren.

Zusammen mit dem nach oben revidierten Wachstum für die Vorquartale lässt die Dynamik des zweiten Quartals ein Wachstum von weit über zwei Prozent für 2010 in den Bereich des Möglichen rücken.

Diese Entwicklung zeigt, dass die Entlastungsmaßnahmen, die wir zu Jahresbeginn umgesetzt haben, richtig waren und wirken. Sie zeigt ebenso, dass der Weg zu neuer wirtschaftlicher Dynamik und zu neuen Arbeitsplätzen keinesfalls durch ein ängstliches Festhalten an den kostspieligen Krisen- und Stimulierungsmaßnahmen der letzten Jahre geebnet werden kann. Was wir brauchen und was sich offenkundig auszahlt, ist eine nach vorne gerichtete Wachstumsstrategie, bei der sich der Staat zurücknimmt, bewährten ordnungspolitischen Grundsätzen wieder Geltung verschafft und Raum für die Leistungsfähigkeit seiner Bürger und Bürgerinnen lässt.

Die heutigen Zahlen sind eine klare Ermutigung den Ausstieg, aus der staatlichen Krisenfürsorge fortzusetzen und den eingeschlagenen Kurs der Ausgabenkonsolidierung bei den öffentlichen Haushalte entschlossen weiterzuführen. Denn nur so gewinnen wir die Spielräume, die wir brauchen, um über eine Entlastung vor allem der Normalverdiener den aufkeimenden Aufschwung möglichst rasch weiter nachhaltig zu unterlegen."

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