Branchendialog Automobilindustrie: Brüderle trifft sich mit Vertretern von Verband, Gewerkschaft und Unternehmen

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Verbandes der Automobilindustrie

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, ist heute mit dem Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, dem IG Metall-Vorsitzenden Berthold Huber und mit Vertretern der deutschen Automobilindustrie zusammengetroffen. Gemeinsam haben sie die aktuelle Lage der Branche und zukünftige Herausforderungen erörtert. Man war sich einig: Die Unternehmen sind auf gutem Weg, den beispiellosen Absatzeinbruch der Automobilindustrie infolge der weltweiten Krise unerwartet schnell zu überwinden. Jetzt gilt es, gemeinsam alle Anstrengungen zu unternehmen, um die langfristige Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen zu sichern.

Zentrale Pfeiler des Erfolges der deutschen Automobilindustrie sind nach übereinstimmender Auffassung der Gesprächsteilnehmer die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die hohe Innovationsgeschwindigkeit der Automobilindustrie. Hier machen sich insbesondere die großen Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen bezahlt. So kann die Automobilindustrie ihre technologische Führungsrolle sichern und Produkte von besonderer Qualität, Effizienz und Sicherheit anbieten.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Um unseren technologischen Vorsprung auch zukünftig wahren zu können, unterstützen wir die Branche bei ihren Anstrengungen für noch weniger Schadstoff- und CO2-Emissionen und noch mehr Effizienz. So werden im Rahmen der Nationalen Plattform Elektromobilität alle offenen Aspekte der Elektromobilität diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet. Gleichzeitig achten wir sehr genau darauf, dass anspruchsvolle Vorgaben für umweltfreundliche Fahrzeuge nicht einseitig zu Lasten der deutschen Automobilunternehmen gehen. Denn wir sind hier in einem globalen Wettbewerb. Daher sind auch im Handelsbereich faire Wettbewerbsbedingungen und offene Märkte unerlässlich."

VDA-Präsident Wissmann betonte: "Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt: Bis zum Jahr 2020 sollen auf Deutschlands Straßen rund eine Million Elektrofahrzeuge fahren. Wir unterstützen die Politik dabei, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität steht die Entwicklung von leistungsfähigen und schnell aufladbaren Batterien im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Für die Unternehmen ist dies eine gewaltige Kraftanstrengung. Neben der Optimierung der klassischen Antriebe müssen neue Felder besetzt werden. Die deutsche Automobilindustrie investiert in den nächsten drei bis vier Jahren 10 bis 12 Milliarden Euro in alternative Antriebe. Das ist eine enorme Vorleistung mit Blick auf künftige Märkte. Es ist zudem von strategischer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit dieses Industriestandortes und seiner Beschäftigten, dass die Entwicklung und Serienfertigung von Elektrofahrzeugen auch hier in Deutschland stattfinden." Auch hierfür sei der enge Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft notwendig.

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