Beitritt des Landes Sachsen-Anhalt zum Bündnis für Bildung e.V.

(PresseBox) (Hannover, ) Das Land Sachsen-Anhalt ist Mitglied im Bündnis für Bildung (BfB). Die Mitgliedschaft zu diesem gemeinnützigen Verein wurde am 11.03.2014 auf der CeBIT in Hannover am Stand des Landes Sachsen-Anhalt offiziell bekanntgegeben. Das BfB setzt sich für die Verbesserung der Lehr- und Lernumgebung durch eine offene übergreifende IT-Infrastruktur ein.

Sachsen-Anhalt hat sich mit der IKT-Strategie 2020 "Sachsen-Anhalt digital" das Ziel gesteckt, den digitalen Herausforderungen des neuen Jahrhunderts entgegenzutreten und sie bei der weiteren Entwicklung des Landes zu berücksichtigen.

Mit STARK III hat Sachsen-Anhalt im Mai 2012 eines der zentralen Investitionsvorhaben für die Kommunen und auch für die regionale Wirtschaft in diesem Jahrzehnt begonnen. Alle bestandsfähigen Schulen und Kindertagesstätten sollen bis zum Jahr 2019 energetisch saniert und mit zukunftssicherer IT modernisiert werden.

Die derzeit gewachsenen unterschiedlichen IT-Strukturen in den Schulen, regionalen Medienstellen und bei den Schulträgern verursachen hohe personelle und finanzielle Aufwendungen. Ausgehend von den bildungsstrategischen Zielen des Landes Sachsen-Anhalt sowie der derzeitigen IT-Sicherheits- und Datenschutzlage müssen die schulspezifischen Ansätze harmonisiert werden, um eine effiziente und homogene Gesamt-Schul-IT-Architektur in Sachsen-Anhalt zu erreichen.

Die Initiative des Bündnisses für Bildung setzt genau hier an: Sie legt den Grundstein für eine leistungsfähige Bildungsinfrastruktur für das ganzheitliche Lehren und Lernen von morgen und leistet konzeptionelle Vorarbeit für offene und sichere Lösungen sowie deren Umsetzung. Die Allianz setzt sich aus führenden IT-Unternehmen, Verlagen sowie Vertretern der öffentlichen Hand von Hard- und Software-Anbietern über Entwickler bildungsspezifischer Inhalte bis hin zu Netzwerkspezialisten zusammen.

"Mit Überzeugung sind wir als Bundesland Sachsen-Anhalt dem Bündnis für Bildung beigetreten", sagte der Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und CIO des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Richter. "Zum einen möchten wir unsere Erfahrungen und Konzeptionen als, wie ich meine, Vorreiter bei der IKT-Modernisierung an den allgemein- und berufsbildenden Schulen an andere Interessierte weitergeben. Zum anderen bietet das Bündnis, mit seinen verschiedensten Mitgliedern, dem Land die Möglichkeit, zusätzliche Synergien für das eigene bildungsinfrastrukturelle Konzept zu erlangen."

"Wir freuen uns ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt. Es ist das dritte Bundesland im Bündnis für Bildung. Dies zeigt, dass das BfB eine interessante Plattform für den Austausch zwischen den öffentlichen Organisationen, der Wissenschaft und der Wirtschaft bietet", so Christine Hauck, Vorstandsvorsitzende des Bündnisses für Bildung. "Sachsen-Anhalt kann mit seinem progressiven Vorhaben, eine einheitliche IT-Architektur in seinen Schulen zu verwirklichen, wertvolle Beiträge für eine ganzheitliche IT-Bildungsinfrastruktur leisten.
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Über den Bündnis für Bildung e.V.

Um der vernetzten Informationsgesellschaft Rechnung zu tragen und die nächste Generation optimal auf die beruflichen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, muss ein nachhaltiges Bildungssystem stets einen Schritt voraus sein. Daher setzt sich das Bündnis für Bildung e.V. (BfB) als gemeinnütziger Verein für eine effizientere und effektivere IT-Bildungsinfrastruktur in Deutschland ein. Ziel ist eine nachhaltige und messbare Verbesserung der Lehr- und Lernumgebung durch eine offene übergreifende IT-Infrastruktur. Dafür erarbeitet das BfB ein Konzept mit technologischen Verfahren, offenen Schnittstellen, Prozessen sowie Zertifizierungsmethoden für ganzheitliche Lösungen.

Unter dem Dach des BfB versammeln sich IT-Unternehmen, Verlage sowie Vertreter der öffentlichen Hand, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Das Bündnis für Bildung finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

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