‚Europa 2020' in München: Führende Vertreter der Wirtschaft skizzieren Zukunftsvisionen

(PresseBox) (München, ) Im Rahmen einer Veranstaltung der British Chamber of Commerce in Germany (BCCG) und des German-British Forum präsentierten führende Vertreter der Wirtschaft gestern in München ihre Visionen eines Europa im Jahr 2020. Neben Ben Verwaayen, CEO der BT Group, und Klaus Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, wagte auch ein hochkarätig besetztes Diskussions-Panel den Blick in die Zukunft.

In seiner Begrüßung betonte Norbert Strohschen, Präsident der BCCG, die Rolle von Großbritannien und Deutschland als wichtigsten Motoren der europäischen Wirtschaft.

Ben Verwaayen, CEO der BT Group, postulierte in seiner Rede ein stärkeres Bewusstsein für die neuen Realitäten einer global vernetzten Wirtschafts- und Wissenswelt, die eine veränderte und vor allem raschere Reaktionsfähigkeit bedingen. Als Konsequenz forderte der CEO einen "realistischen Optimismus". Die Europäer sollten nicht zögerlich sein: "Don't look and think, and then look and think again", riet Ben Verwaayen, sondern stellte eindringlich klar, dass es darum geht schnell und entschlossen zu handeln: "We need to take action." In einer vernetzten Welt, so Verwaayen weiter, genüge schon ein Computer mit Netzwerkanschluss, um am globalen Wettbewerb teilzunehmen. "Die physische Präsenz auf einem Markt ist längst nicht mehr notwendig, stattdessen haben wir es heute häufig mit einer virtuellen Marktpräsenz zu tun. Diese simple Tatsache bedeutet eine grundlegende Veränderung der Wirtschafts-Welt sowie der Grundlagen von Wettbewerbsfähigkeit, wie wir sie bislang kannten." Den neuen Herausforderungen müsse Europa unter anderem mit einer stärkeren Zusammenarbeit von Universitäten und Unternehmen begegnen.

Ein Aufruf zu mehr Optimismus und Leistungsbereitschaft war die Ansprache von Klaus Kleinfeld. Der Siemens-Chef sprach über die Megatrends für die Szenarien eines künftigen Europas und rief dazu auf, verstärkt auf Zukunftsfelder wie zum Beispiel RFID-Innovationen, Materialforschung oder Nanotechnologie zu setzen, um die Europäer noch weiter nach vorne bringen. Kleinfeld sagte: "Wir brauchen globale Champions in Europa und eine ausgeprägte High-Performance-Kultur. Wir müssen unsere Stärken nur richtig einsetzen, dann haben wir in Europa eine gute Zukunft vor uns".

Mit Prof. Raymond Freyman, Managing Director BMW Group, Research & Technology, Jan Geldmacher, Geschäftsführer BT Germany, Dr. Oliver Niedermaier, CEO der Computershare Ltd., Gerd W. Stürz, Mitglied der Geschäftsführung und Partner der Ernst & Young AG, sowie Dr. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der HypoVereinsbank, stellten sich schließlich weitere ausgewiesene Marktexperten einer offenen Diskussion unter Leitung von David Marsh. Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren der Einladung der BCCG ins Siemens-Forum in München gefolgt.

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