Elektronischer Rechtsverkehr in Deutschland:

AM-SoFT und bos KG präsentierten bei der Konstituierung des erv-d Anwenderkreis das gemeinsame Produkt erv-d

(PresseBox) (Bremen/Hameln, ) Am 13. Dezember 2005 konstituierte sich in Kassel im Bundessozialgericht der erv-d Anwenderkreis. Zum Kreis gehören Vertreter aus dem Bundesministerium für Justiz, dem Bundesministerium des Innern sowie Vertreter aus den Landesministerien der Justiz aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, und dem Kammergericht Berlin. Ziel des Anwenderkreises ist es, sich über die weitere zielgruppen- und bedarfsgerechte Ausgestaltung des Elektronischen Rechtsverkehrs in Deutschland zu verständigen.

Im Rahmen des Treffens präsentierten die Firmen AM-SoFT IT –Systeme GmbH (AM-SoFT) und bremen online services GmbH & Co KG (bos KG) ihr gemeinsames Produkt „erv-d“. Das Produkt ermöglicht die rechtsverbindliche Kommunikation in der deutschen Justiz und verbindet Client und Serverkomponenten.

Mit Hilfe von erv-d werden die Zustellung und der Empfang von Dokumenten beschleunigt. Gleichzeitig wird die Möglichkeit eröffnet, elektronische Akten anzulegen, die von mehreren Sachbearbeitern parallel bearbeitet werden können. Mit erv-d kann die Justiz ihren Kunden (Anwälte, Notare, Verwaltungsbehörden und Unternehmen) eine einheitliche Lösung in allen Bundesländern anbieten. Alle zugelassenen elektronischen Zugangswege zur Justiz wie E-Mail, Datei-Upload und OSCI-Kommunikation werden mit der Lösung bedient.

erv-d ist das Komplettpakt für die netzgestützte Kommunikation der Justiz und deren Kunden: Weder die professionellen Kunden der Justiz noch die Justiz selbst müssen mit verschiedenen Lösungen arbeiten. So entsteht eine möglichst große Einheitlichkeit über Ländergrenzen hinweg. Für erv-d kommen standardkonforme und vielfältig genutzte Technologien zum Einsatz.

Die Zugangswege zum elektronischen Rechtsverkehr sind zielgruppenspezifisch gestaltet: Webbrowser, Integration in Fachsoftware, OSCI-ProfiSuite, E-Mail. Durch die Unterstützung all dieser in den „organisatorisch-technischen Leitlinien“ der Justiz für den elektronischen Rechtsverkehr zugelassenen Wege wird eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern erreicht.

erv-d fasst dies alles in einer schlanken Lösung zusammen: ein Anschluss, wenig Technik sowie optimale Integration mit Fachverfahren und Dokumentensystemen. In zahlreichen Bundesgerichten und Gerichten der Länder wird erv-d bereits erfolgreich eingesetzt.

AM-SoFT und die bos KG haben langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Implementierung von Sicherheitstechnologien für den Einsatz im E-Government und E-Justiz.

Governikus GmbH & Co. KG

Die Governikus KG ist ein seit 1999 etablierter IT-Lösungsanbieter für Sicherheit und Rechtsverbindlichkeit elektronischer Kommunikation und elektronischer Dokumente. Gegründet als bremen online services im Jahr 1999 beschäftigt sich die Governikus KG intensiv mit dem Schutz personenbezogener Daten. Als Pionier im E-Government- und E-Justice-Bereich liegt der Fokus des Portfolios auf der Unterstützung zur Digitalisierung der Verwaltungsprozesse, die auch im Rahmen der Digitalen Agenda der Bundesregierung gefordert wird.

Das Governikus-Portfolio liefert wichtige Bausteine für den gesamten Lebenszyklus elektronischer Dokumente und für eine sichere elektronische Kommunikation. Die Lösungen der Governikus KG gliedern sich in die Themenschwerpunkte „Sichere Identitäten“, „Sichere Kommunikation“ sowie „Sichere Daten“. Innerhalb der Suiten liefert die Governikus KG beispielsweise Komponenten, Produkte und Lösungen für die Authentisierung mit dem Personalausweis, den im E-Government etablierten OSCI-Protokollstandard für eine starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in und mit der Verwaltung bzw. im EGVP-Verbund der Justiz, intelligente De-Mail-Integration, Signaturanwendungskomponenten sowie die beweiswerterhaltende Langzeitaufbewahrung gemäß TR-ESOR.

Zahlreiche Komponenten aus dem Gesamtportfolio der Governikus KG stehen dem Bund, den Ländern sowie den meisten ihrer Kommunen mit der Anwendung Governikus u.a. zur Umsetzung der Nationalen E-Government-Strategie als eine von sechs Anwendungen des IT-Planungsrates zur Verfügung. Die Anwendung ist gemäß Common Criteria evaluiert sowie SigG-bestätigt und wird ständig gemäß aktueller nationaler und internationaler Gesetzeslagen und Standards weiterentwickelt.

Weitere Informationen zu Governikus:
http://www.governikus.de

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