Steigende Nachfrage nach 3D-Fernsehern

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Umfrage: 16 Millionen Deutsche wollen 3D-Fernseher kaufen
- Durchschnittspreis derzeit bei 2.000 Euro
- Absatzprognose: 100.000 Geräte bis Jahresende
- BITKOM-3D-Forum im November in Berlin

Die 3D-Technologie erobert nach den Kinosälen nun die Wohnzimmer. 16 Millionen Verbraucher wollen sich einen 3D-Fernseher kaufen, das ist jeder sechste Deutsche. Fast jeder Dritte interessiert sich für diese junge Technologie, ohne allerdings eine Kaufabsicht zu haben. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Dabei befragte das Institut Aris tausend Personen ab 14 Jahren. "Verbraucher und Hersteller haben hohe Erwartungen an die 3D-Technologie", sagte Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BIT-KOM. 3D-Fernseher kamen in Deutschland in diesem März auf den Markt. Seitdem wurden gut 26.000 Geräte verkauft. Das hat der BITKOM auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK berechnet. Durchschnittlich 2.000 Euro gaben die Kunden für die neuen Fernseher aus, die meist über einen sehr großen Bildschirm verfügen und mit weiterer High-End-Technik ausgestattetet sind. Daher können die neuen Fernseher auch 2D-Bilder gestochen scharf anzeigen. Künftig soll es auch kleinere Geräte mit 3D-Technologie geben. Scheer: "Nach der erfolgreichen Einführung von Fernsehern mit integriertem Internet-Anschluss, den so genannten Hybrid-Fernsehern, ist 3D der nächste große TV-Trend."

Die Zahlungsbereitschaft in der Bevölkerung für die 3D-Technologie ist sehr hoch: Drei Viertel (73 Prozent) derjenigen, die sich einen 3D-Fernseher kaufen wollen, würden für diese Technologie einen Aufpreis zahlen. Jeder Vierte würde bis zu 100 Euro mehr zahlen, ein Zehntel (9 Prozent) bis 200 Euro, ein Siebtel (14 Prozent) bis 500 Euro und ein weiteres Siebtel (14 Prozent) gar mehr als 500 Euro.

Die Marktstarts von 3D- und Hybrid-TV ähneln sich. Von den Fernsehern mit Internet-Zugang wurden im ersten Quartal nach ihrer Einführung im Frühjahr 2009 rund 38.000 Stück verkauft - heute verfügt bereits jedes vierte verkaufte TV-Gerät über einen Internet-Anschluss. Laut BITKOM-Prognose werden zum Jahresende über 100.000 Haushalte 3Dtaugliche Fernsehgeräte besitzen. Weltweit werden in diesem Jahr voraussichtlich knapp 6 Millionen Geräte verkauft. Nächstes Jahr sollen es fast 10 Millionen, 2012 über 25 Millionen 3D-Fernseher sein. Das prognostiziert die Unternehmensberatung Deloitte im Rahmen der gemeinsam mit BITKOM erstellten Studie "Die Zukunft der Consumer Electronics". Scheer: "3D wird nicht auf das Fernsehen beschränkt bleiben, sondern andere Märkte einbeziehen, insbesondere Computerspiele und mobile Endgeräte."

Gemäß der BITKOM-Umfrage interessieren sich Männer eher für die 3D-Fernseher als Frauen. So will sich jeder fünfte Mann (19 Prozent), aber nur jede achte Frau (13 Prozent) ein solches Gerät anschaffen. Dabei hat Technologie für alle Generationen eine ähnlich hohe Bedeutung, auch für ältere Menschen.

Technische Informationen für den Einstieg ins heimische 3D-Kino gibt es unter www.bitkom.org/.... Am 9.November richtet BITKOM in Berlin sein CE-Forum "3D Entertainment" aus, Infos dazu unter www.bitkom.org/....

Zur Methodik: Die GfK Retail and Technology GmbH erhob im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe die Verkäufe an Endkonsumenten in Deutschland. Die von der GfK umfassten Absatzkanäle umfassten mehr als 90 Prozent der Verkäufe. Die Gesamtzahlen für den Consumer Electronics Markt sind im European Information Technology Observatory (EITO) verfügbar.

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.300 Unternehmen, davon 950 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

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