Mehrheit der Berufstätigen ist an Feiertagen erreichbar

Nur 29 Prozent antworten nicht auf berufliche Mails oder Anrufe / Ältere und Frauen sind besonders häufig geschäftlich erreichbar

(PresseBox) (Berlin, ) Erreichbarkeit an den Feiertagen ist für die meisten Berufstätigen selbstverständlich. Fast drei Viertel (71 Prozent) der Berufstätigen, die zwischen Weihnachten und Neujahr frei haben, sind dennoch beruflich erreichbar. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des BITKOM. Zwei Drittel (68 Prozent) sind per Telefon erreichbar, 43 Prozent per Mail. "Zwar ist es prinzipiell ein gutes Zeichen, wenn sich so viele Beschäftigte stark mit ihren beruflichen Aufgaben identifizieren", kommentiert Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM, die Umfrageergebnisse. "Aber zumindest zum Jahresende sollte jeder auch einmal komplett abschalten."

Erreichbarkeit ist offenbar auch eine Frage des Alters, wobei die Jüngeren sehr viel größeren Wert auf ihre Freizeit legen. Rund die Hälfte der unter 30-Jährigen ist zwischen den Jahren für niemanden beruflich erreichbar. Bei den über 30-Jährigen ist nur für ein Viertel der berufliche Einsatz ein absolutes No-Go. Zwischen Männern und Frauen gibt es geringfügige Unterschiede. Drei Viertel der weiblichen, aber lediglich zwei Drittel der männlichen Beschäftigten sind zwischen den Feiertagen beruflich erreichbar. Frauen bevorzugen einen Telefonanruf dabei stärker als Männer (71 gegenüber 62 Prozent), Männer können einer E-Mail eher etwas abgewinnen (46 gegenüber 40 Prozent).

Ein Fünftel aller Berufstätigen hat zwischen Weihnachten und Neujahr keinen Urlaub.

Methodik: Das Institut Aris befragte 1.002 Personen ab 14 Jahren, darunter 544 Berufstätige, per Telefon. Grundgesamtheit sind 395 Berufstätige, die zwischen den Feiertagen Urlaub haben. Die Umfrage ist repräsentativ.

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und eine moderne Netzpolitik ein.

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