Gute Wahl für das digitale Europa

BITKOM begrüßt Ernennung Oettingers zum EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft

(PresseBox) (Berlin, ) Der Hightech-Verband BITKOM hat die Ernennung von Günther Oettinger zum "EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft" begrüßt. "Günther Oettinger ist ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte mit hoher Kompetenz bei Fragen der Digitalisierung. Während seiner Amtszeit als Ministerpräsident hat sich Baden-Württemberg zu einem Hotspot der IT-Branche in Europa entwickelt", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Jetzt komme es darauf an, nationale Initiativen wie die "Digitale Agenda" mit den Aktivitäten der EU zu koordinieren. In den kommenden Monaten stünden in der EU wichtige Entscheidungen im Bereich Datenschutz und IT-Sicherheit, dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur sowie der Digitalisierung der klassischen Produktion hin zur Industrie 4.0 an. "Die zahlreichen Einzelinitiativen müssen zu einer Gesamtstrategie für die digitale Wirtschaft in Europa zusammengeführt werden", betonte Rohleder.

Positiv bewertet der BITKOM zudem die institutionelle Aufwertung des Themas. So wird Kommissionsvizepräsident Andrus Ansip als "Superkommissar" für die Entwicklung des Digitalen Binnenmarktes zuständig sein und hierzu eine Projektgruppe mit den relevanten EU-Kommissaren einrichten. Damit wird die EU-Kommission der Querschnittsbedeutung der Digitalisierung gerecht, die zahlreiche weitere Themen wie Gesundheit (E-Health), Startup-Förderung, Fachkräftesicherung etc. umfasst.

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BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

BITKOM vertritt mehr als 2.200 Unternehmen der digitalen Wirtschaft, davon gut 1.400 Direktmitglieder. Sie erzielen mit 700.000 Beschäftigten jährlich Inlandsumsätze von 140 Milliarden Euro und stehen für Exporte von weiteren 50 Milliarden Euro. Zu den Mitgliedern zählen 1.000 Mittelständler, mehr als 200 Start-ups und nahezu alle Global Player. Sie bieten Software, IT-Services, Telekommunikations- oder Internetdienste an, stellen Hardware oder Consumer Electronics her, sind im Bereich der digitalen Medien oder der Netzwirtschaft tätig oder in anderer Weise Teil der digitalen Wirtschaft. Mehr als drei Viertel der Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Deutschland, jeweils knapp 10 Prozent kommen aus sonstigen Ländern der EU und den USA, 5 Prozent aus anderen Regionen. BITKOM setzt sich insbesondere für eine innovative Wirtschaftspolitik, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.

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