Fast jeder Zweite stört sich an Handylärm

Frauen sind dabei empfindlicher als Männer / Jüngere fühlen sich durch Musik häufiger gestört als Ältere

(PresseBox) (Berlin, ) Fast jeder zweite Deutsche fühlt sich von anderen Handynutzern in der Öffentlichkeit belästigt. Das ergab ein aktueller BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM. Am häufigsten stören sich die Befragten am lauten Telefonieren (36 Prozent) sowie am lauten Abspielen von Musik oder Filmen (34 Prozent). "Man wundert sich zuweilen über das lautstarke Mitteilungsbedürfnis mancher Zeitgenossen", kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die Umfrageergebnisse. "Auch der Hang, seine Mitmenschen per Handy mit der eigenen Lieblingsmusik zu beglücken, ist eher selten nachvollziehbar."

Ein Viertel der Bundesbürger fühlt sich bereits durch das Klingeln eines Handys belästigt. Wenn jemand seinen Laptop im Zug oder im Café nutzt, stört das mit vier Prozent hingegen kaum jemanden. Frauen zeigen sich dabei insgesamt sensibler als Männer. 42 Prozent der weiblichen Befragten fühlen sich durch lautes Telefonieren gestört, 38 Prozent durch Musik oder Videos. Bei den Männern sind es jeweils nur 30 Prozent. Das Vorurteil, dass gerade Senioren sich am ehesten über Musik in der Öffentlichkeit ärgern, konnte die Umfrage im Übrigen nicht bestätigen. Im Gegenteil: Für 41 Prozent in der jüngeren Generation (18 bis 29 Jahre) ist laute Musik ein Ärgernis, jedoch "nur" für 29 Prozent bei den über 60-Jährigen.

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