Drei Millionen Deutsche machen per E-Mail oder SMS Schluss

92 Prozent lehnen dieses Verhalten ab / Jeder siebte Teenager hat eine Beziehung durch elektronische Mitteilung beendet

(PresseBox) (Berlin, ) Fast drei Millionen Deutsche haben nach eigenen Angaben schon einmal per E-Mail oder SMS eine Beziehung beendet. Das ergibt der aktuelle BITKOM-Webmonitor, eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands. "Technologien wie E-Mail oder SMS erleichtern unsere Kommunikation und sind fester Teil unseres Lebens - mit vielen positiven, teils aber auch fragwürdigen Begleiterscheinungen", sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. "Es gibt sicher gute Gründe, Beziehungsfragen im direkten Gespräch zu klären statt per elektronischer Mitteilung." Tatsächlich werden derzeit die meisten Beziehungen noch im Gespräch beendet. 61 Prozent aller Befragten haben das Gespräch gesucht, jeder zehnte schrieb einen Brief.

Jüngere Menschen trennen sich häufiger per E-Mail oder SMS von ihrem Partner. Von den Teenagern zwischen 14 und 19 Jahren ist es jeder Siebte. Bei Älteren ist diese Gewohnheit weniger verbreitet. Aber immerhin zwei Prozent der über 60-Jährigen haben bereits mit einer SMS eine Beziehung beendet. Nennenswerte Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt es nicht.

Die Beendigung einer Beziehung per Mail oder SMS stößt in der Bevölkerung auf große Ablehnung. Nur drei Prozent aller Befragten billigen, eine Beziehung auf diese Weise zu beenden. 92 Prozent lehnen es demgegenüber ab. Unter den 14 bis 19-Jährigen liegt die Ablehnung sogar bei 99 Prozent. "Offenbar klaffen bei einigen Jugendlichen Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Mit den eigenen Verhaltensprinzipien geht man sichtlich entspannt um", so Berg.

Zur Methodik: Forsa befragte per Zufallsauswahl 1.001 Zielpersonen in Deutschland ab 14 Jahren am Telefon. Mehrfachnennungen waren möglich. Mit dem Webmonitor erfasst BITKOM in unregelmäßigen Abständen gesellschaftliche und wirtschaftliche Phänomene der digitalen Welt.

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.300 Unternehmen, davon 950 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software, IT-Services und Telekommunikationsdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungspolitische Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

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