Consumer Electronics im Jahr 2012

(PresseBox) (Berlin, ) .
- 2012 wird das Jahr der innovativen Bedienkonzepte
- Absatz von Smart-TVs soll in Deutschland um 35 Prozent steigen
- Consumer Electronics Show CES startet am 10. Januar in Las Vegas

Die weltweit bedeutendste Fachmesse für Unterhaltungselektronik startet am 10. Januar in Las Vegas. Anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) gibt der Hightech-Verband BITKOM einen Überblick über die wichtigsten CE-Trends. Starke Wachstumsimpulse werden dabei vor allem aus der Informationstechnik und der Telekommunikation erwartet. So werden Smartphones und Tablet-PCs eine herausragende Rolle spielen, ebenso Online-Entertainment-Dienste. Der Markt für klassische Unterhaltungselektronik leidet hingegen weiter unter einem harten Preisdruck.

- Das Ende der Fernbedienung

Apps, Sprache und Gestik statt Fernbedienung: Die klassische Fernbedienung für Fernseher, Blu-ray-Player und Co. wird in ein paar Jahren überflüssig. Schon heute übernehmen dank spezieller Apps häufig Smartphones die Funktion der Fernbedienung. Zukünftig werden CE-Geräte auch durch Gesten und Sprache gesteuert. Neue Bedienungskonzepte sind einer der wichtigsten CE-Trends im kommenden Jahr. Sie bilden einen Themenschwerpunkt auf der CES.

- Ultrahochauflösende Fernseher

Viermal höhere Auflösung als HD-TV: So genannte ultrahochauflösende Geräte werden verstärkt auf den Markt kommen und sind auf der CES zu sehen. Zielgruppe sind derzeit noch professionelle Nutzer. Die Geräte besitzen 4096 mal 2160 Bildpunkte. Das sind über acht Megapixel. Zum Vergleich: Ein Full-HD-Fernseher hat rund 2 Megapixel.

- Heimvernetzung

Connectivity bleibt Megatrend: Connectivity steht für die Vernetzung von Geräten und den Anschluss ans Internet. Auch Geräte der Unterhaltungselektronik erhalten zusätzliche IT-Funktionen, beispielsweise der Fernseher einen USB- oder Netzwerkanschluss. Der Boom bei internetfähigen Fernsehern geht auch in Deutschland richtig los. 2012 werden nach BITKOM-Prognosen in Deutschland etwa 5 Millionen dieser so genannten Smart-TVs verkauft, 35 Prozent mehr als 2011. Damit hat 2012 jeder zweite verkaufte Fernseher einen Internet-Anschluss.

- Mobiler Medienkonsum

Smartphones und Tablets verdrängen klassische Geräte: Tablet Computer sind tragbare Geräte, die über einen berührungsempfindlichen Bildschirm gesteuert werden und über einen drahtlosen Internetzugang per WLAN oder das Mobilfunknetz verfügen. Laut BITKOM wird der Aufwärtstrend im kommenden Jahr anhalten. Die Verkaufszahlen von Tablet-PCs steigen in Deutschland 2012 um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück. Der Umsatz in Deutschland legt voraussichtlich um 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Insbesondere die vielen Apps haben dazu geführt, dass sich neue Funktionalitäten auf den Endgeräten etablieren. Gleichzeitig gibt es Verdrängungsprozesse, indem Geräte wie MP3-Player oder Videokameras immer häufiger ersetzt werden.

- Online-Entertainment-Dienste

Videos und Musik aus der Cloud statt von der CD, DVD oder Festplatte: Tablet-PCs und Smartphones werden intensiv für den Medienkonsum genutzt. Ihre zunehmende Verbreitung verstärkt den Trend zu Online-Entertainment-Diensten, sowohl bei Videos wie auch bei Musik. Neben den typischen kurzen Video-Clips werden auf Tablets verstärkt Serien, Dokumentationen oder ganze Spielfilme im Internet angesehen. Im Oktober 2011 lag die Online-Videonutzung pro Nutzer in Deutschland bei durchschnittlich knapp 50 Minuten pro Tag. Ein Jahr zuvor waren es erst 34 Minuten. Das ergab eine Erhebung im Auftrag des BITKOM. 2012 werden zahlreiche Musik- und Videodienste in Deutschland neu hinzukommen.

BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik ein.

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