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Nahezu 4.300 Mini-KWK-Anlagen durch das neue Mini-KWK-Impulsprogramm gefördert

Das im April 2012 gestartete Mini-KWK-Impulsprogramm fördert erfolgreich die Markteinführung kleiner BHKW-Anlagen und gibt Impulse für eine flexiblere KWK-Stromproduktion. In den ersten 15 Monaten wurden mehr als 4.270 Mini-BHKW gefördert.

(PresseBox) (Rastatt, ) Die zukünftige Strom- und Wärmeproduktion befindet sich im Umbruch. Wo früher Heizkessel nur Wärme bereitstellten, können heute stromerzeugende Heizungen, die auch als Blockheizkraftwerke (BHKW) bezeichnet werden, Gebäude mit Wärme und Strom versorgen. Dies geschieht dann hocheffizient und ökologisch sinnvoll nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Neben den großen BHKW-Anlagen in Heizkraftwerken für Industrie und kommunale Fernwärme existieren auch BHKW-Anlagen kleinerer Leistung, die das Anwendungsspektrum dieser Klimaschutz-Technologie deutlich erweitern. So können Wohngebäude, Altenheime, Hotels, Schulen und kleinere Gewerbeeinheiten mit Mini- bzw. Mikro-BHKWs effizient mit Strom und Wärme versorgt werden.

Impulsprogramm für die Kleinen
Seit dem 01. April 2012 werden Mini-KWK-Anlagen, die in Bestandsgebäude eingebaut werden, durch ein Investitionsförderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die Förderhöhe ist abhängig von der elektrischen Leistung der installierten Mini-KWK-Anlage und beginnt bei 1.500,- Euro für eine Mikro-BHKW-Anlage mit 1 kW. Maximal kann die Fördersumme 3.500,- Euro für ein Mini-BHKW mit 20 kW betragen.

Um in den Genuss der Förderung zu gelangen, müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden, die in den "Richtlinien zur Förderung von KWK-Anlagen bis 20 kW vom 17. Januar 2012" festgelegt wurden. Unter anderem muss der eingesetzte Modultyp auf der "Liste der förderfähigen KWK-Anlagen bis einschließlich 20 kW" aufgeführt werden. Diese Herstellerliste wird bei der zuständigen Behörde, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), geführt und ständig aktualisiert. In der aktuellen Fassung vom 23. Juli 2013, die auf der BAFA-Webseite heruntergeladen werden kann, sind rund 70 Mini-BHKW-Module aufgelistet.

Erfolgreiches Förderprogramm
Das BAFA veröffentlichte am 8. August 2013 aktuelle Zahlen über den Förderumfang:
Im Zeitraum vom 01. April 2012 bis zum 30. Juni 2013 wurden mehr als 4.270 Mini-BHKW gefördert. Die elektrische Gesamtleistung der installierten KWK-Module beträgt nahezu 19 MW.
Diese als förderfähig eingestuften BHKW-Anlagen erhielten einer Förderung in Höhe von fast 9 Millionen Euro.
In Bezug auf die Leistungsklassen ergibt sich folgendes Bild der zugelassenen Anlagen. 12,5 % der Mini-BHKW-Anlagen weisen eine elektrische Leistung unter 3 kW auf, 47,5 % liegen im Leistungsbereich 3-10 kW und 40,1 % im Segment über 10 kW bis 20 kW.
Betrachtet man die regionale Struktur so wurden mit 1.006 Anlagen die meisten Mini-BHKWs in Nordrhein-Westfalen gefördert. An zweiter Stelle liegt Bayern mit 665 Anlagen vor Baden-Württemberg (553 Anlagen) und Niedersachsen (521).

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Über die BHKW-Infozentrum GbR

Seit 1999 informiert die BHKW-Infozentrum GbR (www.bhkw-infozentrum.de) auf zahlreichen Webseiten sowie in Fachzeitschriften über neue Technologien im Bereich alternativer und regenerativer Energieerzeugung mittels Blockheizkraftwerken (BHKW). Außerdem werden die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erläutert.

Nahezu wöchentlich werden über den derzeit größten internetbasierten BHKW-Newsletter mehr als 11.000 Abonnenten kostenlos informiert (www.bhkw-infozentrum.de/...).
Im Socialmedia-Bereich posten die Fachleute des BHKW-Infozentrums aktuelle Meldungen auf Facebook (www.facebook.com/...), auf Twitter (www.twitter.com/...) sowie in der XING-Gruppe "Blockheizkraftwerke - Energieversorgung der Zukunft"´(https://www.xing.com/...).

Aufgebaut wird derzeit eine BHKW-Datenbank mit komfortabler Suchfunktion, die ab Oktober 2013 auf der Seite BHKW-Beispiele.de (http://www.bhkw-beispiele.de) sowie auf dem dann neu gestalteten BHKW-Infozentrum (http://www.bhkw-infozentrum.de) eingesehen werden kann.

Eine Übernahme der Pressemeldung wir erlaubt - jedoch nur bei Nennung der Quelle (BHKW-Infozentrum Rastatt). Eine Verlinkung zur Webseite des BHKW-Infozentrums (http://www.bhkw-infozentrum.de) wird ausdrücklich begrüßt.

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