Milder Dezember dämpft Strompreisanstieg im vierten Quartal

Der milde Dezember hat u. a. dazu geführt, dass der durchschnittliche Grundlast-Strompreis an der Strombörse im letzten Quartal geringer als erwartet gestiegen ist. Dies hat auch Auswirkungen auf die Einnahmen von KWK-Anlagen-Betreiber.

(PresseBox) (Rastatt, ) Betreiber von KWK-Anlagen erhalten für den Strom, den sie in das öffentliche Netz (Netz der allgemeinen Versorgung) einspeisen, eine Stromvergütung, die sich an dem durchschnittlichen Marktpreis für Grundlaststrom (Baseload) orientiert. Als Basis dient hierbei der durchschnittliche Baseload-Preis an der Strombörse im jeweils vorangegangenen Quartal. Der durchschnittliche Quartalspreis im vierten Quartal 2015 gilt demnach als „üblicher Preis“ für das erste Quartal (Januar bis März) des neuen Jahres.

Strompreis-Erhöhung blieb hinter Erwartungen zurück
Das BHKW-Infozentrum (https://www.bhkw-infozentrum.de) ging in seiner Prognose Anfang Dezember 2015 noch von einem Anstieg des KWK-Index auf mehr als 3,4 Cent/kWh aus. „Die ungewöhnlich milde Witterung sowie die hohen Erträge aus Windkraft- und PV-Anlagen führten im Dezember zu einem Einbruch der Strompreise auf einen durchschnittlichen Monatswert unter 2,8 Cent/kWh“, so Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum.
In der Gesamtbetrachtung des letzten Quartals führt dies zu einem leichten Anstieg des KWK-Index von 3,284 Cent/kWh (3. Quartal 2015) auf 3,319 Cent/kWh im vierten Quartal 2015.

KWK-Anlagenbetreiber, die Blockheizkraftwerke (BHKW) bis zu einer bestimmten Leistung betreiben, erhalten demnach in den ersten drei Monaten des neuen Jahres mit 3,319 Cent/kWh einen um rund 1,1% höheren Strommarktpreis als in den letzten drei Monaten.
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