EU-Pläne zum Mutterschutz

Traublinger: "Mittelstandsfeindliches Vorhaben verhindern"

(PresseBox) (München, ) "Die geplante Verschärfung der Mutterschutzrichtlinie durch das Europäische Parlament ist eine Entscheidung gegen den Mittelstand und würde die arbeitsintensiven, kleinen und mittleren Unternehmen des Handwerks über die Maßen belasten", kritisiert Heinrich Traublinger, MdL a. D., Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT). Eine Verlängerung der Mutterschutzfristen von derzeit 14 auf 20 Wochen würde die Arbeitgeber in Deutschland zusätzlich rund 700 Millionen Euro kosten.

Traublinger: "In Deutschland finanzieren die Unternehmen bereits den Großteil des Mutterschutzlohns. Eine Verlängerung des Mutterschutzes würde für unsere Betriebe steigende Lohnzusatzkosten und damit eine erhebliche Verteuerung von Arbeit in Deutschland bedeuten. Die Bereitschaft Frauen einzustellen, könnte darunter erheblich leiden. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders!" Der BHT-Präsident appelliert daher an das Europaparlament, das mittelstandsfeindliche Vorhaben bei der Abstimmung am 20.10. abzulehnen.

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