Bayerische Wirtschaft:

Geburtstagsempfang für Ministerpräsident Horst Seehofer

(PresseBox) (München, ) Zu einem gemeinsamen Empfang anlässlich des 60. Geburtstages des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer luden der Bayerische Handwerkstag (BHT), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. am 13. Juli 2009 in den Innenhof der Handwerkskammer für München und Oberbayern.

BHT-Präsident Heinrich Traublinger, MdL a. D., bezeichnete Seehofer als einen „politischen Handwerker im allerbesten Wortsinn“. Als politischer Handwerker packe er entschlossen an, wo andere zauderten. Traublinger: „Sie krempeln die Ärmel hoch statt abzuwarten. Andere problematisieren, Sie handeln!“ Mit dem Mittelstandspakt Bayern habe er erst kürzlich einen Meilenstein für die mittelstandspolitische Entwicklung in Bayern gesetzt. Das klare Bekenntnis des Ministerpräsidenten zum Mittelstand als „Herz, Seele und Motor der Sozialen Marktwirtschaft“ zeige darüber hinaus, dass Mittelstandspolitik in Bayern mehr als eine Schaufensterveranstaltung, sondern eine Herzensangelegenheit sei. Mit beeindruckendem Krisenmanagement habe Seehofer schnell und entschlossen Maßnahmen gegen die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise in die Wege geleitet. Mit dem Positionspapier „Mittelstandsfinanzierung in der Konjunkturkrise“ und der „Gemeinschaftsinitiative: Schutz des Handwerks vor der Krise“ habe der Freistaat auf die besonderen Finanzierungsbedingungen der Handwerksbetriebe reagiert.

BIHK-Präsident Prof. Erich Greipl mahnte, als Wirtschaft, aber auch als Gesell-schaft insgesamt könne man sich „die Verschleuderung von Talenten nicht leisten“ Die bayerische Wirtschaft und Seehofer eine der Wille, gerade jungen Menschen zu helfen, ihr Potenzial zu entwickeln. „Bislang geben wir viel zu wenig für den einzigen Rohstoff aus, den wir selbst schaffen können - das Know-how unserer Fachkräfte," so Greipl. Der BHIK-Präsident lobte Seehofer dafür, dass er die Entwicklung Bayerns zu einem in vielen Bereichen technologisch führenden Hightech-Standort, mit Vehemenz weiter vorantreibe. „Innovationsfähigkeit, Zukunftsorientierung und ein klares Bekenntnis zu neuen Technologien, auch auf manchmal unbequemen und erklärungsbedürftigen Feldern wie der Gentechnologie, werden eine Schlüsselrolle bei der Überwindung der gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Situation spielen." Greipl warnte vor Steuererhöhungen jedweder Art: „Wer nach der Wahl die Steuern erhöhen will, macht jegliches Konjunkturpflänzchen zunichte. Es ist geradezu infam, die notwendigen Steuerentlastungen als Steuergeschenke zu diskreditieren." Seehofers politisches Ziel der Steuersenkung sei deshalb richtig.

Der Präsident der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Randolf Rodenstock, bezeichnete Seehofer als "Manager in der Krise." Mit dem Investiti-onsbeschleunigungsprogramm und dem bayerischen Mittelstandsschirm habe der Ministerpräsident mit seinem Kabinett dem Wirtschaftsstandort Bayern und seinen Unternehmen in schwierigen Zeiten Stabilität verschafft. Rodenstock betonte aber: „Der Staat allein kann nur für Hilfe im akuten Notfall sorgen. Den Weg in eine sichere Zukunft müssen Staat und Unternehmen gemeinsam gehen – Seite an Seite, aber jeder auf seiner eigenen Spur, in seinem eigenen Verantwortungsbereich." Zum Verantwortungsbereich der Staatsregierung gehöre vor allem, mehr Bildungsqualität und mehr Bildungsbeteiligung zu schaffen. „Hier sind wir in Bayern Dank der vorausschauenden Politik der Staatregierung auf einem guten Weg. Ich denke da vor allem an die größere Eigenverantwortung für die Schulen, die Einführung rhythmisierter Ganztagesschulen, die Weiterentwicklung der Hauptschule und die exzellente Forschungslandschaft in Bayern, für die Projekte wie die bayerische Patentallianz sorgen. Ich ermuntere den Ministerpräsidenten und die Staatsregierung, auch künftig der Bildungspolitik einen hohen Stellenwert einzuräumen.“

Die drei Präsidenten überreichten Seehofer als gemeinsames Geschenk der bayeri-schen Wirtschaft ein rares Buchgeschenk, nämlich die „Bavaria - Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern“ in 5 Bänden, erschienen zwischen 1860 und 1868. Die Ausgabe stammt aus dem Nachlass des bekannten Buchautors und –illustrators, Rundfunkautors und Bezirksheimatpflegers Paul Ernst Rattelmüller. Zum Empfang spielte eine der Lieblingsmusikgruppen des Ministerpräsidenten, die Kipfenberger Blaskapelle, auf.

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