59. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

101 Landessiegerinnen und -sieger in Straubing geehrt

(PresseBox) (München, ) „Die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unser größtes Kapital“, betonte der Präsident des Bayerischen Hand-werkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D., bei der Ab-schlussfeier des 59. Leistungswettbewerbs des Deutschen Hand-werks auf Landesebene am 22. Oktober 2010 in Straubing. Die Grundlage dafür werde im Handwerk im dualen Berufsausbildungs-system gelegt, erklärte Traublinger bei der Siegerehrung für die 101 Landessiegerinnen und -sieger, die in diesem Jahr als Beste ihres Ausbildungsberufes in Bayern abgeschnitten haben.

„Der Berufsabschluss bietet den bestmöglichen Anschluss in das Berufsleben. Jugendliche, die sich für eine Ausbildung im bayeri-schen Handwerk entscheiden, haben beste Voraussetzungen für diesen erfolgreichen Übergang,“ betonte der BHT-Präsident. Traub-linger machte deutlich, dass es trotz wieder steigender Lehrver-tragszahlen für die Betriebe immer schwieriger werde, geeignete Auszubildende zu finden. Bereits im letzten Jahr konnten in Bayern 8.100 Lehrstellen, über ein Fünftel des gesamten Angebots, nicht besetzt werden. Angesichts des Schülerrückgangs und der gleich-zeitigen Belebung des Lehrstellenmarktes erwartet das bayerische Handwerk auch für 2010 eine ähnliche Situation. Traublinger: „Wenn ich die aktuelle Situation am Lehrstellenmarkt mit einem Satz zu-sammenfassen darf, dann lautet dieser: Hervorragend für Bewerber, die zunehmend mehr Auswahl haben, schwieriger für unsere Betrie-be, die zunehmend weniger Auswahl haben.“

Junge Menschen, die Karriere machen wollen, seien im Handwerk genau richtig, so der BHT-Präsident. Für alle rund 120 Ausbildungs-berufe im Handwerk gebe es anspruchsvolle Aufstiegsfortbildungen. Als herausragendes Beispiel nannte Traublinger die in vielen Berufen angebotene Meisterprüfung. Sie beinhalte nicht nur die Qualifikation zum selbstständigen Unternehmer, Handwerksmeister seien auch gefragte Fach- und Führungskräfte sowie anerkannte Ausbilder. Traublinger: „Meisterbetriebe sind außerdem deutlich erfolgreicher am Markt als Betriebe, die nicht von Meisterhand geführt werden.“

Als Meister habe man seit letztem Herbst auch die Möglichkeit, an jeder bayerischen Universität oder Fachhochschule uneingeschränkt jedes Fach studieren zu können. Damit habe sich, so Traublinger, eine langjährige Forderung des Handwerks erfüllt. Eine Berufsaus-bildung werde zur gleichwertigen Alternative zum Abitur. Der BHT-Präsident: „Diese Botschaft ist insbesondere für alle Eltern wichtig, da sie ja ganz wesentlich mitentscheiden, ob ihr Kind eine schulische oder eine berufliche Laufbahn einschlagen soll.“

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