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58. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks
101 Landessiegerinnen und -sieger in Würzburg geehrt
(PresseBox) (München, )
"Für eine erfolgreiche Zukunft des Handwerks ist die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der entscheidende Faktor", betonte der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL a. D., bei der Abschlussfeier des 58. Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks auf Landesebene am 23. Oktober 2009 in Würzburg. Die Grundlage dafür werde im Handwerk im dualen Berufsausbildungssystem gelegt, erklärte Traublinger bei der Siegerehrung für die 101 Landessiegerinnen und -sieger, die in diesem Jahr als Beste ihres Ausbildungsberufes abgeschnitten haben.
Das duale System mit den Lernorten Betrieb und Schule sei das leistungsstärkste berufliche Bildungssystem weltweit. Leider wolle die OECD das nicht begreifen. In ihrem neuesten Bildungsbericht werde Deutschland erneut vorgeworfen, einen zu geringen Anteil an Studenten zu haben. Dabei werde übersehen, dass in anderen Ländern oftmals für Berufe ein Studium vorgesehen ist, die in Deutschland im beruflichen Bildungssystem mit seinen hochwertigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erlernt werden. Als Beispiele nannte Traublinger die Goldschmiede, die mit einer deutschen dualen Ausbildung in England direkt zu einem Masterstudium zugelassen werden und die Augenoptiker, die dort nicht im Betrieb, sondern auf dem College ausgebildet werden. Der BHT-Präsident: "Man darf Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Ich weise daher darauf hin, dass die erfolgreiche berufliche Bildung zum Gesellen und Meister in der OECD-Studie nicht widergespiegelt ist."
Junge Menschen, die Karriere machen wollen, seien im Handwerk genau richtig, betonte der BHT-Präsident. Für alle rund 120 Ausbildungsberufe im Handwerk gebe es anspruchsvolle Aufstiegsfortbildungen. Als herausragendes Beispiel nannte Traublinger die in vielen Berufen angebotene Meisterprüfung. Sie beinhalte nicht nur die Qualifikation zum selbstständigen Unternehmer, Handwerksmeister seien auch gefragte Fach- und Führungskräfte sowie anerkannte Ausbilder. Traublinger: "Meisterbetriebe sind außerdem deutlich erfolgreicher am Markt als Betriebe, die nicht von Meisterhand geführt werden."
Als Meister habe man seit diesem Wintersemester auch die Möglichkeit, an jeder bayerischen Universität oder Fachhochschule uneingeschränkt jedes Fach zu studieren, erläuterte der BHT-Präsident. Damit habe sich eine langjährige Forderung des Handwerks erfüllt: die Gleichstellung von beruflicher und allgemeiner Bildung. Traublinger: "Die Berufsausbildung wird zur gleichwertigen Alternative zum Abitur." Diese Chance hätten dieses Wintersemester bereits 465 Meister und andere beruflich Qualifizierte genutzt und sich an bayerischen Fachhochschulen und Universitäten eingeschrieben. "Damit gilt für unsere Handwerker in Anlehnung an den Slogan eines benachbarten Bundeslandes: Wir können alles - seit heuer sogar studieren", sagte BHT-Präsident Traublinger.
Das duale System mit den Lernorten Betrieb und Schule sei das leistungsstärkste berufliche Bildungssystem weltweit. Leider wolle die OECD das nicht begreifen. In ihrem neuesten Bildungsbericht werde Deutschland erneut vorgeworfen, einen zu geringen Anteil an Studenten zu haben. Dabei werde übersehen, dass in anderen Ländern oftmals für Berufe ein Studium vorgesehen ist, die in Deutschland im beruflichen Bildungssystem mit seinen hochwertigen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erlernt werden. Als Beispiele nannte Traublinger die Goldschmiede, die mit einer deutschen dualen Ausbildung in England direkt zu einem Masterstudium zugelassen werden und die Augenoptiker, die dort nicht im Betrieb, sondern auf dem College ausgebildet werden. Der BHT-Präsident: "Man darf Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Ich weise daher darauf hin, dass die erfolgreiche berufliche Bildung zum Gesellen und Meister in der OECD-Studie nicht widergespiegelt ist."
Junge Menschen, die Karriere machen wollen, seien im Handwerk genau richtig, betonte der BHT-Präsident. Für alle rund 120 Ausbildungsberufe im Handwerk gebe es anspruchsvolle Aufstiegsfortbildungen. Als herausragendes Beispiel nannte Traublinger die in vielen Berufen angebotene Meisterprüfung. Sie beinhalte nicht nur die Qualifikation zum selbstständigen Unternehmer, Handwerksmeister seien auch gefragte Fach- und Führungskräfte sowie anerkannte Ausbilder. Traublinger: "Meisterbetriebe sind außerdem deutlich erfolgreicher am Markt als Betriebe, die nicht von Meisterhand geführt werden."
Als Meister habe man seit diesem Wintersemester auch die Möglichkeit, an jeder bayerischen Universität oder Fachhochschule uneingeschränkt jedes Fach zu studieren, erläuterte der BHT-Präsident. Damit habe sich eine langjährige Forderung des Handwerks erfüllt: die Gleichstellung von beruflicher und allgemeiner Bildung. Traublinger: "Die Berufsausbildung wird zur gleichwertigen Alternative zum Abitur." Diese Chance hätten dieses Wintersemester bereits 465 Meister und andere beruflich Qualifizierte genutzt und sich an bayerischen Fachhochschulen und Universitäten eingeschrieben. "Damit gilt für unsere Handwerker in Anlehnung an den Slogan eines benachbarten Bundeslandes: Wir können alles - seit heuer sogar studieren", sagte BHT-Präsident Traublinger.
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