Innovatives Solar-Auto strahlt in Glasurit-Weiß

BOcruiser zeigt innovative Elektromobilität made in Germany / Lackierer Lennartz aus Lünen möchte Titel "schönstes Solarmobil" verteidigt wissen

(PresseBox) (Münster / Bochum / Lünen, ) Aller guten Dinge sind drei: Nach HansGo! im Jahr 2003 und vier Jahren später SolarWorld No.1 präsentiert die Hochschule Bochum ein neues Solar-Car, den BOcruiser. Sonnenklar, dass die BASF Coatings mit ihrer Marke Glasurit wieder gerne dabei und für die Lackierung zuständig ist, schließlich gewann der Vorgänger SolarWorld 1 den Design-Titel des weltweit schönsten Sonnenautos - ebenfalls mit Glasurit-Lacken aus Münster.

Nach einem leuchtenden Gelb bei SolarWorld 1 strahlt das Elektromobil dieses Mal in Weiß, einer Farbe, die Nachhaltigkeit symbolisiert und die auf den Straßen immer häufiger zu sehen ist. Rainer Lennartz aus Lünen-Brambauer vom Lackierteam Lennartz zeichnete sowohl für die Lackierung von SolarWorld 1 als auch vom BOcruiser verantwortlich. Ein Team von rund 30 Ingenieurstudierenden stellt mit dem BOcruiser ein völlig neues Konzept vor. Auffälligste Neuerung: Das aktuelle Solar-Mobil fährt auf vier und nicht wie bei SolarWorld 1 auf drei Rädern.

Für Rainer Lennartz waren dieses Mal die Vorgaben noch etwas höher angesetzt . Möglichst wenig Lack sollte aufgetragen werden, um Gewicht zu sparen. Eigentlich Ansprüche, wie bei einem Formel 1-Rennwagen, bei dem es auf jedes Gramm ankommt. Lennartz wählte für das Projekt die Glasurit High Solid 2K- Decklack Reihe 22. Sein Ziel: "Eineinhalb Schichten Lackierung mussten reichen, dabei aber Grundfunktionen des Lacks wie Schutz, Haltbarkeit und Design müssen erfüllt sein." Zum Vergleich: Ein Neuwagen wird in der Regel mit vier Schichten Lack (Untergrund, Füller, Basislack, Klarlack) beschichtet. Rainer Lennartz bearbeitete die Schale des Fahrzeugs nur partiell mit Füller und trug dann die deckkräftige Reihe 22 auf. Aufgrund der Deckkraft der Reihe 22 verzichtete Rainer Lennartz auf einen Klarlack. Die Sponsoren-Logos wurden mit einer Schablone auflackiert , mit Klarlack versiegelt und die Oberfläche dann geschliffen und poliert. "Diese Version der Aufbringung der Logos habe ich in Absprache mit der Hochschule Bochum gewählt, damit die Kanten der Aufkleber nicht zu Luftverwirbelungen führen können", erklärt Rainer Lennartz. Ein Traum treibt den Lackierer aus Lünen an: "Wenn der BOcruiser erneut den Titel "schönes Solarmobil der Welt" wie sein Vorgänger, SolarWorld 1, gewinnt, wäre das ein Traum"

Der BOcruiser stellt in jeder Hinsicht eine technische Meisterleistung dar. Die Karosse präsentiert sich strömungsgünstig, Energieeffizienz lautet das oberste Entwicklungsziel. Neben bewährter und prämierter Technik wie zum Beispiel dem Batteriemanagementsystem kommen auch neu entwickelte Komponenten zum Einsatz. So entstand in den Werkstätten und Labors der Bochumer Hochschule ein Radnabenmotor, der nicht nur den BOcruiser antreiben soll. Diverse Aufgaben waren zu lösen, denn das neue Fahrzeug wird von zwei Motoren angetrieben. Ein mechanisches Differentialgetriebe gibt es aus Gewichts- und damit Effizienzgründen nicht. Elektronik und Software sollen für unterschiedliche Umdrehungszahlen der Räder in Kurven sorgen. Wie bei SolarWorld No.1 sorgen sechs Quadratmeter Solarzellen für elektrische Energie. Auch hier wird die eingesetzte Technologie alltagstauglicher: Silizium ersetzt das kostenintensive Galium-Arsenid beim Solargenerator.

Seinen ersten großen Praxistest hat der BOcruiser im Oktober bei der World Solar Challenge 3.000 Kilometer durch das Outback. Projektleiter Prof. Friedbert Pautzke zum Wettbewerb: "Wir bauen dieses Fahrzeug nicht, um bei einem Wettbewerb als erster durchs Ziel zu fahren. Der BOcruiser geht in unserer Reihe der Solarfahrzeug konsequent den nächsten Innovationsschritt in Richtung Alltag und wird seine Straßentauglichkeit Down Under zum ersten Mal unter Beweis stellen."

Dieser Weg endet für die Pioniere der Elektromobilität aus Bochum nicht nach dem Rennen in Australien. "Sustainable Individual Mobility Car" kurz SIMCar heißt der Projektname für das alltagstaugliche Elektroauto, das als Dreisitzer schon fertig geplant ist und 2010 gebaut werden soll.

Internet:

www.fh-bochum.de/solarcar/
www.basf-coatings.de
www.glasurit.com
www.lackierteam-lennartz.de

Glasurit Autoreparaturlacke

Unter der Marke Glasurit vertreibt die BASF ein umfassendes Sortiment an Lacksystemen für die Reparaturlackierung von Fahrzeugen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf ökoeffizienten Wasserbasis- und festkörperreichen High-Solid-Lacken. Mit diesen Systemen lassen sich weltweit alle gesetzlichen Vorgaben im Hinblick auf Lösemittelreduktion erfüllen. Die Lacksysteme bieten alle von konventionellen Materialien gewohnten Eigenschaften beim Erscheinungsbild und bei der Beständigkeit. Mit einem umfangreichen Service-Angebot unterstützt das Unternehmen seine Kunden auch in diesem Bereich. Glasurit Autoreparaturlacke sind von den meisten führenden Fahrzeugherstellern weltweit für die Reparaturlackierung freigegeben und werden von ihnen wegen ihrer hohen Farbtonkompetenz bevorzugt. Im Internet findet man Glasurit unter www.glasurit.com

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