Avira warnt vor Windows-Sicherheitslücke

Cyberkriminelle missbrauchen eine derzeit offene Sicherheitslücke in allen Windows-Versionen zum Einschmuggeln von Viren

(PresseBox) (Tettnang, ) In Windows-Betriebssystemen klafft derzeit ein Sicherheitsleck, das Angreifer zum Einschmuggeln von Viren missbrauchen können. Dazu genügt das Öffnen eines präparierten USB-Sticks oder eines Verzeichnisses mit einer manipulierten Datei-Verknüpfung im Windows Explorer, warnt IT-Sicherheitsexperte Avira - dessen Sicherheitssoftware vor der Gefahr schützt.

Zur Sicherheitslücke bei der Verarbeitung von Datei-Verknüpfungen (.lnk-Dateien) in allen unterstützten Windows-Betriebssystemen hat Microsoft inzwischen eine Sicherheitsmeldung veröffentlicht; ein Update zum Schließen des Lecks fehlt bislang jedoch. Lediglich eine Anleitung zum händischen Abstellen eines Windows-Dienstes sowie der defekten Verarbeitungsroutine für .lnk-Dateien stellt das Unternehmen bislang bereit, die für die meisten Anwender jedoch zu kompliziert sein dürfte und außerdem die Gefahr birgt, durch einen Fehler das System unbrauchbar zu machen. Zudem zeigen das Schnellstart- und das Startmenü nach Anwenden dieser Lösung nur noch ein Standardsymbol für alle Programme an, worunter die Benutzbarkeit stark leidet.

Thorsten Sick, Product Manager bei Avira, rät daher zu aktualisiertem Virenschutz: "Avira schützt Anwender auch vor den Viren, die diese Windows-Sicherheitslücke ausnutzen, indem die Antivirensoftware die Schädlinge mit heuristischen Verfahren erkennt und blockiert. Dadurch gewährleistet Avira proaktiven Schutz - bereits ohne weitere Updates der Virendefinitionen." Derartige Malware meldet Avira als EXP/CVE-2010-2568.A sowie EXP/CVE-2010-2568.B.

Die Lücke wurde zunächst durch einen Trojaner ausgenutzt, den Avira als RKit/Stuxnet.A erkennt. Er verbreitet sich etwa über USB-Sticks weiter. Bereits das Öffnen des eingesteckten USB-Speichers beispielsweise mit dem Windows Explorer führt schon zur Ausführung der Schadsoftware. Inzwischen ist im Internet sogar Beispiel-Programmcode verfügbar, mit dem Cyberkriminelle ihre Schädlinge zum Ausnutzen des Sicherheitslecks ausrüsten können. Es ist daher damit zu rechnen, dass in den nächsten Tagen weitere Malware auftaucht, die die Schwachstelle ausnutzt.

Der Basisschutz von Avira AntiVir Personal kann die gefährlichen Viren erkennen und blockieren. Weiterreichenden Schutz liefert Avira AntiVir Premium, das für 19,95 Euro erhältlich ist. Durch den integrierten WebGuard und MailGuard blockiert die Sicherheitslösung die Schädlinge, bevor sie überhaupt den Webbrowser oder das Mailprogramm erreichen. Die Avira Premium Security Suite für 39,95 Euro schützt ebenfalls und liefert zudem noch eine Firewall sowie Kinderschutz und Backup - damit können Nutzer im Falle des Falles ihre wichtigen Daten wiederherstellen.

Weitere Informationen unter www.avira.de

Avira Operations GmbH & Co. KG

Die Avira GmbH ist ein weltweit führender Hersteller von IT-Sicherheitslösungen für den professionellen und privaten Gebrauch. Das Unternehmen gehört mit mehr als zwanzigjähriger Erfahrung zu den Pionieren in diesem Bereich. Als Gründungsmitglied des Vereins "IT Security made in Germany" (ITSMIG e.V.) garantiert Avira, IT-Sicherheitsprodukte nur ohne die Möglichkeit zur Datenspionage anzubieten.

Der deutsche IT-Sicherheitsexperte hat seinen Hauptsitz in Tettnang am Bodensee und unterhält weltweit mehrere Unternehmensstandorte. Avira beschäftigt rund 330 Personen und leistet bei mehr als 100 Millionen von Privatanwendern mit dem kostenlosen Virenschutz Avira AntiVir Personal einen signifikanten Sicherheitsbeitrag.

Zu den nationalen und internationalen Kunden zählen neben namhaften börsennotierten Unternehmen auch viele kleine und mittelständische Betriebe sowie Bildungseinrichtungen und öffentliche Auftraggeber. Neben dem Schutz der virtuellen Umgebung kümmert sich Avira durch Fördern der Auerbach Stiftung um mehr Sicherheit in der realen Welt. Die Auerbach Stiftung des Firmengründers unterstützt gemeinnützige und soziale Vorhaben sowie Kunst, Kultur und Wissenschaft.



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