Mobility und Cloud - zwei Seiten einer Medaille

(PresseBox) (Eschborn, ) Früher waren Mobiltelefone ausschließlich zum Telefonieren da. Diese Zeiten sind längst vorbei. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bitkom zeigt, dass inzwischen rund zehn Million Deutsche die Internetfunktionen ihres Smartphones oder Handys nutzen. Grund dafür ist die ständig steigende Mobilität. "Always on" ist kein Hype mehr, sondern längst eine Tatsache. Und das war noch gar nichts, wenn man den Prognosen glauben darf: Verschiedene Marktforschungsunternehmen gehen davon aus, dass wir eher noch am Anfang einer massiven Mobility-Welle stehen, die nicht zuletzt in der Business-IT tiefe Spuren hinterlassen wird. So sagt Saugatuck Research (www.saugatech.com) voraus, dass Ende 2012 mehr als ein Viertel der IT-Etats für Mobility aufgebraucht wird, für Geräte, Services, Applikationen und ihre Entwicklung, Sicherheit und Systemmanagement.

Die heute üblichen ITK-Landschaften werden in kürzester Zeit einschneidende Veränderungen erfahren, die wir heute noch keineswegs vollständig überblicken. Trotzdem werden die Unternehmen vor ihnen nicht zurückschrecken. Denn zu groß sind die Vorteile, jederzeit und ortsungebunden geschäftlich aktiv sein zu können.

Der Desktop wird nicht mehr das mit Abstand wichtigste Gerät zur Informationsgewinnung, generierung und vermittlung sein. Das schaffen in Zukunft auch kleine und kleinste Geräte wie Tablets und Smartphones, alles Geräte mit vergleichsweise geringer interner Rechenkapazität. Hauptsache sie bieten Internetzugang. Schon heute sind sie vor allem Geräte zur Anzeige von Informationen, zum Beispiel E-Mails. In zweiter Linie bieten sie auch noch die Möglichkeit, selbst aktiv ins Geschehen einzugreifen, auf Mails zu antworten, zu telefonieren, Geschäftsprozesse anzustoßen und zu steuern.

Das E-Mail-Beispiel zeigt, was die Grundlage der mobilen Zukunft ist: Cloud Computing. Erst wenn Daten und Anwendungen überall, jederzeit und aktuell verfügbar sind, lassen sie sich mobil nutzen. Die "Workloads" fallen nicht lokal an, sondern auf Servern in der Cloud. Software-Lizenzkosten entfallen, weil die Nutzer die nötigen Anwendungen einfach aus der Cloud beziehen und nach Verbrauch bezahlen. Und die Sicherheit hängt nicht mehr davon ab, ob die Nutzer auch regelmäßig ihre Anti-Viren-Updates heruntergeladen haben. Dieser Aspekt verlagert sich fast komplett zum Provider. Die IT kommt also ganz praktisch und kostengünstig aus der Steckdose, eigenes IT-Knowhow wird damit überflüssig. Gleichzeitig ist die zentralisierte Bereitstellung effizienter und umweltschonender, anstatt alles redundant auf vielen Endgeräten vorzuhalten und zu betreiben. Und da die Endgeräte immer sparsamer beim Stromverbrauch werden, kann Cloud Computing in Unternehmen noch mehr zum Energiesparen beitragen.

Die klassischen Software-Entwicklerstäbe bekommen es mit mehr und sehr unterschiedliche Plattformen zu tun, mit neuen Schnittstellen und Applikationen, die mobile Anwender verlangen. Ein beträchtlicher Teil der Entwicklung dürfte sich gleich in die Cloud verlagern. Vor allem wächst der Bedarf an Software für interaktive, collaborative, On-Demand- und Echtzeit-Workflows.

Mobility gewinnt jenseits des Telefonierens erst in der Cloud neue Möglichkeiten. Umgekehrt wird Cloud Computing vor allem durch Mobility zusätzlichen Schwung erfahren.

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