ASAM eruiert Standardisierungspotenzial im Bereich Telematik

ASAM e.V. und Cummins Inc. laden gemeinsam zum Workshop "Remote 2-Way Communication" ein. Ziel ist es, OEMs und Tier-1s zusammen zu bringen, um Anwendungsfälle zu erörtern und bei Bedarf Standardentwicklung anzustoßen

(PresseBox) (Höhenkirchen, ) Die Standardisierungsorganisation ASAM e.V. plant die Erweiterung ihres Tätigkeitsfelds in Richtung „Telematik“. Angestoßen wurde das Thema von der Mitgliedsfirma Cummins Inc., die innerhalb des ASAM eine Standardisierungsgruppe ins Leben rufen möchte. Als erster Schritt sollen gemeinsam mit anderen OEMs und Tier-1s verschiedene Anwendungsfälle für bidirektionale over-the-air Kommunikation gesammelt und erörtert werden.

Hierzu führt die ASAM Organisation gemeinsam mit Cummins am 31.03.2016 den Workshop „Remote 2-Way Communication“ in Novi, MI, USA durch. Es soll insbesondere das Standardisierungspotenzial in den Bereichen Telematiksicherheit, over-the-air Softwareupdates, Ferndiagnose und -prognose sowie Big Data-Dienste erörtert werden. Ziel des Workshops ist es, ein gemeinsames Verständnis des Themas sowie der Herausforderungen zu entwickeln und einen Überblick zu bekommen, bei welchen Themen Standardisierung sinnvoll ist. Alle OEMs und Tier-1 Lieferanten weltweit sind herzlich eingeladen, sich an dem Workshop zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenfrei und erfordert keine ASAM Mitgliedschaft.

“ASAM ist die richtige Organisation für dieses Projekt,” sagt Gorance Eftimovski, Entwicklungsleiter für Connected Systems und Steuergeräteapplikation bei Cummins und Vorstandsmitglied im ASAM e.V. „ASAMs Historie und seine Branchenkontakte in den Bereichen Messdatenmanagement, Kalibrierung, Diagnosesysteme und Datenspeichersysteme machen den Verein zum perfekten Knotenpunkt, wo Nutzerbedürfnisse, Marktanforderungen und Lösungen zusammenkommen.“

Joseph Sparacino, Business Development Manager bei ASAM, führt weiterhin aus: „Im Moment konsolidieren wir die Anwendungsfälle mit OEMs und Tier-1s. Unserer Erfahrung nach ist es aber für den Standardisierungsprozess selbst essentiell, dass alle relevanten Akteure in den Prozess mit einbezogen werden. Nur so kann ein erfolgreicher, von allen akzeptierter Standard entstehen. Aus diesem Grund werden wir im nächsten Schritt alle wichtigen Werkzeughersteller und Telematik-Anbieter ansprechen und gemeinsam technische Standards erörtern und entwickeln, wo diese benötigt werden.“

Bisher definieren sich die Schwerpunkte des ASAM um die Bereiche Messdatenmanagement & Kalibrierung, ECU Netzwerke, Diagnose, Testautomatisierung, Software-Entwicklung und Datamanagement / -analyse. Bei erfolgreicher Projektdurchführung würden diese Bereiche in Zukunft um den Bereich Telematik ergänzt werden.

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ASAM e. V.

ASAM e.V. koordiniert die Entwicklung von technischen Standards. Diese Standards definieren Protokolle, Dateiformate und APIs (Application Programming Interfaces) für die Softwareentwicklung und das Testen von Fahrzeug-Steuergeräten. Eine Vielzahl von gängigen Werkzeugen im Bereich Simulation, Mess- u. Applikationssystemen und der Testautomatisierung ist konform zu ASAM Standards. Konformität ermöglicht das Zusammenspiel von Werkzeugen verschiedener Hersteller, garantiert Datenaustausch ohne Datenkonvertierung und stellt den Austausch von eindeutigen Spezifikationen zwischen Hersteller und Zulieferer sicher.

ASAM e.V. wurde 1998 gegründet und zählt heute über 150 Mitglieder, darunter große OEMs, wie AUDI, BMW, Daimler, Ford, GM, Hino, Honda, MAN, Nissan, Opel, Porsche, PSA, SAIC Motor Corp., Toyota, VW und Volvo.

ASAM hat ein Portfolio von 22 Standards, darunter die sehr erfolgreichen MCD (Measuring, Calibration, Diagnostics)-Standards, mit einer Marktverbreitung von z.T. über 80% weltweit sowie wichtige Infrastrukturstandards, die von sämtlichen großen internationalen Automobilherstellern genutzt werden.

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