Interaktive Qualifizierung für den pharmazeutischen Außendienst

Flexibilität im Einsatz sowie eine hohe Qualität des Lernerfolgs zeichnen die Internet-Schulung als effektivere Alternative zu herkömmlichen Schulungsmaßnahmen aus.

(PresseBox) (Mannheim, ) Internetbasiertes Lernen hat sich für den pharmazeutischen Außendienst in den letzten Jahren als ernstzunehmende Alternative zu traditionellen Formen der Wissensvermittlung etabliert. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand.

So sind z.B. die Teilnehmer einer Präsenzschulung zum IHK-Abschluss „Geprüfter Pharmareferent“ auf die lokale Verfügbarkeit einer so genannten „Pharmaschule“ angewiesen oder sie müssen sich über Monate am Ort eines solchen Bildungsträgers einquartieren. Nicht so die Teilnehmer einer Online-Schule. Diese können standortunabhängig in ihrem gewohnten Umfeld und bei flexiblen Lernzeiten Ihre Aufmerksamkeit völlig unbelastet dem eigentlichen Lernziel widmen.

Auch Pharmaunternehmen haben die Vorteile der interaktiven Qualifizierung längst erkannt. Die Nutzung des modernen Mediums befreit sie davon, Ihre Außendienstler für anstehende Schulungen immer wieder „aus dem Feld ziehen“ zu müssen, um sie an einem zentralen Standort zu unterrichten. Die Mitarbeiter erarbeiten sich vielmehr die online aufbereiteten Inhalte in ihrer verfügbaren Zeit, ohne ihre Außendiensttätigkeit einschränken oder gar unterbrechen zu müssen. Das erspart den Firmen nicht nur Aufwand für Reise, Unterbringung, Verpflegung und Organisation, sondern schützt zugleich vor einem unerwünschten Verlust an Arztkontakten, welcher bei Präsenzschulungen unvermeidlich wäre.

Auch für Produktschulungen, welche neue Mitarbeiter vor der Aufnahme ihrer Außendiensttätigkeit durchlaufen müssen, hat sich der Einsatz des Online-Lernens bewährt. Die Unternehmen sparen durch die Nutzung der Internet-Schulung interne Trainingskapazität, gewinnen zeitliche Flexibilität und stellen ein definierbares, einheitliches Bildungsniveau für ihren Außendienst sicher.

Doch das internetbasierte Lernen birgt noch weitere, sich erst auf den zweiten Blick erschließende Stärken. So bestätigt sich immer wieder aufs Neue, dass aktives Erarbeiten eines Lehrstoffs das Wissen vollständiger und gründlicher festigt, als ein vielfach bloß passiv konsumierter Präsenzunterricht. Das System der Internet-Schulung lässt nennenswerte Wissenslücken nicht zu.

Das bestätigen eindrucksvoll die Ergebnisse der 1. Internet-Pharmaschule (1.IPS). Seit ihrer Gründung als Geschäftsbereich von AMS Advanced Medical Services GmbH vor acht Jahren bestanden über 99 % ihrer Absolventen bereits im ersten Anlauf ihre IHK-Prüfungen zum Geprüften Pharmareferenten. Wiederholt wurden Teilnehmer der ersten interaktiven Pharmaschule bei der IHK Rhein-Neckar als Prüfungsbeste ihres Absolventenjahrgangs ausgezeichnet.

Pharmaberater müssen künftig erheblich steigende Anforderungen des Marktes an ihre Qualifikation erfüllen. Dazu werden ausschließlich in Produktschulungen und im Außendienst erworbene Kenntnisse vielfach nicht mehr ausreichen. Auch stellt die im Arzneimittelgesetz einzelnen Berufen zugesprochene „Sachkenntnis als Pharmaberater“ allenfalls noch eine gesetzliche Minimalanforderung dar.

Vor diesem Hintergrund wird es für Pharmaunternehmen zunehmend interessant, Ihren kompletten Außendienst durch eine berufsbegleitende Qualifikation zu „Geprüften Pharmareferenten“ auf die erhöhten Anforderungen vorzubereiten. Dabei kann die internetbasierte Fortbildung ihre Vorteile voll zur Entfaltung bringen. Diejenigen Pharmafirmen, welche die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennen und sich an den neuen Anforderungen ausrichten, nutzen ihre Chance, im Wettlauf um den Markterfolg die vielleicht entscheidende Nasenlänge vorne zu haben.

Zunehmend werden medizinische Call Center zur Unterstützung oder auch als Ersatz des Pharmaaußendienstes eingesetzt. Sollen Ärzte auf diesem Wege über Arzneimittel beraten werden, greifen auch hier die Anforderungen des Arzneimittelgesetzes an die berufliche Qualifikation der Call Center Agents. Dank der Möglichkeit der interaktiven Weiterbildung zum IHK-Abschluss „Geprüfter Pharmareferent“ können sich Telefonberater neben ihrer laufenden Tätigkeit auch für die Anforderung als Pharmaberater qualifizieren und damit die Breite ihrer Einsetzbarkeit wesentlich erweitern.

Für die erwartete Bildungsoffensive im pharmazeutischen Außendienst steht mit der internetbasierten Schulung eine technisch und organisatorisch ausgereifte Lösung bereit. Firmeneigene Inhalte und Konzepte finden hier ebenso ihre Plattform, wie die vorgegebenen Anforderungen der beruflichen Qualifikation. Die persönliche Betreuung und Begleitung der Schulungsteilnehmer durch Trainer des Bildungsträgers oder durch Trainer der Firmen wird dadurch jedoch keinesfalls hinfällig, sondern bleibt ein ebenso wichtiger wie integraler Bestandteil des Erfolgs.


Autor:

Dr. Peter Schnieder
AMS Advanced Medical Services GmbH, Mannheim
Projektleiter Marketing & Sales,
Leiter 1. Internet-Pharmaschule (1.IPS)

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