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Neue AIM-Workshops zur Umsetzung des europäischen RFID-Datenschutzes unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
Industrieverband AIM führt Workshops zur Umsetzung der europäischen Empfehlung für RFID-Datenschutz fort / Jetzt mit den Kooperationspartnern Humboldt-Universität in Berlin, RFID-Anwenderzentrum München an der TU München und Industrieverband BITKOM
Dies ist eine wichtige Sensibilisierungsmaßnahme zur Umsetzung der Datenschutz- Empfehlung für RFID-Anwendungen der europäischen Kommission vom 12. Mai 2009. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und wird vom Verband AIM-D in Kooperation mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) durchgeführt.
Weitere Kooperationspartner für die Durchführung der Workshops sind das Institut für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Oliver Günther) der Humboldt-Universität zu Berlin, das RFID-Anwenderzentrum München (Prof. Dr. Willibald A. Günthner u.a.) an der TUM und die BITKOM-Akademie in Frankfurt. Die Workshops sind kostenpflichtig. Für die Mitglieder der Kooperationspartner sowie des Veranstalters AIM gelten besondere Gebühren.
"Wie die Teilnehmermeinungen der ersten Workshops gezeigt haben, sind die Anbieter der RFID-Technologie sehr interessiert daran, ihren Kunden bei der Umsetzung der Datenschutzempfehlung helfen zu können. Deswegen engagiert sich AIM für dieses Thema und vermittelt in diesem Workshop die notwendige Wissensgrundlage.", erläutert Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer des Industriebverbandes AIM-D in Lampertheim.
Harald Kelter vom BSI ist wieder als Referent dabei und erläutert die Verwendung der Technischen Richtlinie RFID. Weiterhin spricht Johannes Landvogt vom BfDI über den Kern des Datenschutzes: über personenbezogene und personenbeziehbare Daten im Kontext mit RFID. Über das PIA Framework und das bei den europäischen Normungsbehörden in Arbeit befindliche europäische RFID-Zeichen spricht wieder Wolf- Rüdiger Hansen von AIM. Hier die Workshop-Termine:
6. Oktober 2011 an der Humboldt-Universität Berlin / 19. Oktober im Campus Garching der Technischen Universität München / 25. Oktober bei der BITKOM-Akademie in Frankfurt am Main / Jeweils von 13:00 bis ca. 17:00 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung über die Web-Seiten von AIM und seinen Kooperationspartnern: www.AIM-D.de - www.wiwi.hu-berlin.de - www.rfid-azm.de - www.BITKOM-Akademie.de
"Das BSI wird in diesem Herbst einen branchenübergreifenden PIA-Leitfaden veröffentlichen, der eine praxisgerechte Anleitung zur Durchführung einer RFIDDatenschutz- Folgeabschätzung anhand vorgefertigter Templates enthält.", kündigt Harald Kelter vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn an.
Der Modekonzern Gerry Weber International ist eines der Unternehmen, die sich bereits im Entstehungsprozess des PIA Frameworks engagiert haben. "Gerry Weber legt besonderen Wert auf die Einhaltung hoher Datenschutzstandards. Mit dem PIA Framework haben wir erstmals eine RFID-spezifische Richtlinie, die uns europaweit Sicherheit bei der Umsetzung des Datenschutzes gibt.", betont Christian von Grone, CIO bei Gerry Weber International AG in Halle/Westfalen. Christian von Grone ist Referent in dem PIA Workshop in Frankfurt.
AIM ist Mitverfasser des europäischen Rahmens für Datenschutz-Folgeabschätzungen. Er wurde von den europäischen Datenschutzbehörden in der "Article 29 Data Protection Working Party" in Brüssel gutgeheißen. Die "Technische Richtlinie für den sicheren RFIDEinsatz" des BSI ist eine wichtige Ergänzung des Rahmens, um Anwendern zu helfen, in ihren IT-Systemen die grundlegende Sicherheit zu schaffen, die das Fundament für Datenschutzmaßnahmen schafft.
Über den AIM-D e.V.
AIM-D e.V. (kurz: AIM) mit Sitz in Lampertheim (Süd-Hessen) ist der führende Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation. Der Verband fördert den Einsatz und die Standardisierung von AutoIDTechnologien und -Verfahren. Technologien wie RFID, Barcode, zweidimensionale Codes und Sensorik werden gleichermaßen gefördert. AIM repräsentiert über 140 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. AIM-Mitglieder sind Unternehmen aller Größenordnungen, die Technologien, Systeme und Dienstleistungen für die Objekt-Identifikation und den mobilen Einsatz von IT-Systemen anbieten. Zu den AIM-Mitgliedern gehören zudem 25 Allianzpartner bestehend aus Universitäts- und Forschungsinstituten sowie anderen Verbänden. Unter dem Dach von AIM Global unterstützt AIM außerdem den weltweiten Einsatz von Produkten und die globale Wettbewerbsfähigkeit von Anbietern.
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