AIM-Trendbarometer: Unter dem Motto "Identify - Sense - Locate" berichtet die AutoID-Branche über eine positive Geschäftsentwicklung

AutoID-Technologien profitieren von ihrer Schlüsselposition bei der Implementierung von Zukunftskonzepten wie dem Internet der Dinge und Industrie 4.0

(PresseBox) (Lampertheim, ) Der Industrieverband AIM-D hat seine Mitglieder über den Trend ihrer Umsätze im zweiten Halbjahr 2014 befragt. Die Ergebnisse zeigen eine sehr positive Entwicklung bei den AIM-Mitgliedsunternehmen im AutoID-Sektor im Vergleich zum Vorjahr. Die Unternehmen bieten Produkte und Dienstleistungen im Bereich dieser Technologien: Barcodes, zweidimensionale (2D) Codes, RFID*, NFC*, RTLS* und Sensoren.

Der Umfrage zufolge haben AutoID-Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage im Jahr 2014 deutlich verbessert. 63,4 Prozent der Mitgliedsunternehmen haben ihre Umsätze gesteigert, weitere 22,0 Prozent haben sie gehalten, 14,6 Prozent berichten von einem Umsatzrückgang. Ein gleichermaßen positives Bild ergibt sich bei den Investitionen: 53,7 Prozent der Mitglieder haben ihre Investitionen gesteigert, weitere 36,6 Prozent haben in gleicher Höhe wie im Vorjahr investiert. 9,8 Prozent haben reduziert. Dementsprechend berichten 51,2 Prozent der Befragten von einer besseren und weitere 39,0 Prozent von einer unveränderten wirtschaftlichen Lage. Nur 9,8 Prozent melden eine schlechtere Lage.

Die generelle Marktentwicklung im Bereich AutoID wird zu 63,4 Prozent als besser bewertet. Für 26,8 Prozent ist sie gleichbleibend. Lediglich für 4,9 Prozent hat sie sich verschlechtert.

Weitere Fragen beziehen sich auf den Trend spezieller Technologiefelder. Bei optischen Identifikationssystemen (ORM*) betonen 26,8 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung des Markttrends. 31,7 Prozent berichten eine unveränderte Entwicklung, 2,4 Prozent eine schlechtere Entwicklung. 39,0 Prozent machten dazu keine Angabe, was damit zusammenhängt, dass nicht jedes AIM-Mitglied mit optischen Technologien befasst ist.

Im Bereich RFID/NFC hat sich für 43,9 Prozent der AIM-Unternehmen der Markt verbessert, für weitere 43,9 Prozent ist er gleich geblieben, für 9,8 Prozent hat er sich verschlechtert. Nur 2,4 Prozent haben hier keine Angabe gemacht. Das zeigt, dass inzwischen fast alle AIM-Unternehmen auch Lösungen für RFID oder NFC anbieten. 39,0 Prozent der Befragten stellen eine verstärkte Nachfrage bei NFC fest, 36,6 Prozent bei RTLS.

"Die Ergebnisse des AIM-Trendbarometers zum Jahresende 2014 zeigend eine positive Marktentwicklung bei den AIM-Technologien gegenüber den vorangegangenen Perioden. AutoID-Technologien werden verstärkt bei der Implementierung von Zukunftskonzepten wie Internet der Dinge und Industrie 4.0 eigesetzt, um zuverlässige Identifikations-, Sensor- und Ortungsdaten zu gewinnen und an die führenden Softwaresysteme zu übertragen. Besonders positive Trends zeigen sich bei NFC und RTLS. NFC wird auch dadurch gestärkt, dass nun alle großen Mobiltelefon-Anbieter berührungslose Bezahlsysteme auf NFC-Basis anbieten. Der RTLS-Sektor wächst, weil die Echtzeitortung für die Steigerung der Transparenz der Produktions- und Logistik-Prozesse unerlässlich ist.", kommentiert Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer, AIM-D e.V.

Zu den Technologie-Feldern NFC und RTLS hat der AIM-Verband in 2014 je ein White Paper veröffentlicht. Die White Papers beschreiben Technologien und Anwendungsbeispiele und können über die AIM-Geschäftsstelle bezogen werden. Weiterhin informiert AIM beispielsweise auf Expertenforen auf Messen wie LogiMAT und Euro ID über diese Technologien, auch auf der Fachmesse transport logistik am 5. Mai 2015 in München. Experten des AIM-Verbandes stehen gerne für Interviews und Statements zu Trends und Technologien zur Verfügung.

(* Abkürzungen: RFID: Radiofrequenz-Identifikation; NFC: Near Field Communication; RTLS: Real-time Locating Systems; ORM: Optical Readable Media (Barcode, 2D Code, OCR u.a.))
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Über den AIM-D e.V.

AIM-D e.V. (kurz: AIM) mit Sitz in Lampertheim (Süd-Hessen) ist der führende Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile IT-Systeme. Der Verband fördert den Einsatz und die Standardisierung von AutoID-Technologien und -Verfahren. Technologien wie RFID, NFC, Barcode, zweidimensionale Codes, Sensorik und RTLS (Real-Time Location Systems) werden gleichermaßen gefördert. AIM repräsentiert über 120 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. AIM-Mitglieder sind Unternehmen aller Größenordnungen, die Technologien, Systeme und Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören auch eine Reihe von Universitäts- und Forschungsinstituten sowie anderen Verbänden. Unter dem Dach von AIM Global und AIM Europe unterstützt AIM die globale Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder.

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