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Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014 an die AfB verliehen

Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus „AfB“ wurde am Samstagabend mit dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014 ausgezeichnet.

(PresseBox) (Ettlingen, ) AfB wurde am Samstagabend im Rahmen einer festlichen Gala in Frankfurt mit dem Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2014 in der Kategorie „Innovative Personalkonzepte“ ausgezeichnet. Neben AfB wurde der renommierte „Erste Innovationspreis der Welt“ auch an BMW, DELO Industrie Klebstoffe und Abberior Instruments verliehen. Zur Gala für den 1979 erstmals vergebenen „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“ lud das F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen in das Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens rund 600 namhafte Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein. Der Preis ehrt die bedeutendsten wissenschaftlichen, technischen, unternehmerischen und geistigen Innovationen der deutschen Wirtschaft.

Unter der Schirmherrschaft von Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sowie der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung konnte sich AfB gegen ein starkes Bewerberfeld durchsetzen. Insgesamt gingen 320 Bewerbungen beim F.A.Z.-Institut ein und demonstrieren so eindrucksvoll die Innovationskraft in Deutschland. Im Auswahlprozess waren neben der Innovationshöhe auch die Marktchancen und die Wirtschaftlichkeit maßgebliche Kriterien für die mit Experten besetzte Jury. Außerdem flossen die Anwendungsmöglichkeiten und Synergieeffekte sowie der gesellschaftliche Nutzen in die Bewertung ein. In ihrem Grußwort betonte Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka die Tradition des Preises. Sie wies darauf hin, dass sich in den letzten Jahren alle wichtigen deutschen Unternehmen um die Auszeichnung beworben haben. Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus AfB wurde für sein innovatives Personalkonzept ausgezeichnet. In allen Bereichen des Unternehmens arbeiten je zur Hälfte Menschen mit und ohne Handicap solidarisch zusammen. Die anwesenden Gäste waren von der Idee beeindruckt, wie AfB gesellschaftliche Verantwortung und mit professionellen IT-Dienstleistungen verbindet. Daniel Büchle, Geschäftsführer der AfB gGmbH erläuterte, wie Unternehmen aller Branchen durch die Überlassung ihrer nicht mehr benötigten IT-Geräte an AfB dazu beitragen können, dass weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap entstehen.

Veranstalter und Mitglied der Geschäftsleitung im F.A.Z.-Institut Markus Garn unterstrich die besondere Qualität der eingereichten Innovationen. „Die Dynamik und Innovationskraft aller Bewerber ist beeindruckend. Innovation bedeutet handeln, für heute, morgen und übermorgen. ‚Handeln für die Zukunft‘ ist daher Leitgedanke des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft.“
Corinna Wohlfeil vom Nachrichtensender n-tv führte als Moderatorin mit viel Esprit durch das Abendprogramm der Preisverleihung, in dessen Verlauf neben der Ehrung der Sieger auch der Auftritt des Akrobatikpaars „Pauliina und Slava“ aus dem Frankfurter Tigerpalast für Spannung sorgte.

„Aus unseren Studien und Projekten wissen wir, dass herausragendes Innovationsmanagement essentiell für Wettbewerbsfähigkeit und profitables Wachstum ist. Kollaboration entlang der Wertschöpfungsketten und damit „Open Innovation“ spielt eine immer größere Rolle, um schnell genug zu sein. Das gilt übrigens nicht nur für Großunternehmen sondern auch für den Mittelstand. Wer auf Innovation setzt, setzt damit auch auf Wachstum“, unterstrich Dr. Martin Sonnenschein, Managing Director Central Europe von A.T. Kearney, die Wertigkeit von Innovationskraft, für die die Finalisten und Preisträger exemplarisch stehen.
Die Übergabe der wertvollen Siegerskulpturen an die Sieger übernahmen Dr. Joerg Dederichs, General Manager Human Resources von 3M Deutschland, Staatsminister Stefan Kapferer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Burkhard Petzold, Geschäftsführer der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Dr. Heinz Riesenhuber, Mitglied des deutschen Bundestages, sowie Dr. Martin Sonnenschein, Managing Director Central Europe bei A.T. Kearney. „Innovationen sind das Zugpferd der deutschen Wirtschaft. Gerade deshalb brauchen wir vorbildliche Leuchtturmbeispiele unternehmerischer Innovationsleistung. Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft ist eine genauso wichtige wie beeindruckende Bühne für Spitzenleistungen deutscher Unternehmen“, so Dederichs von 3M über die Sieger und Finalisten des Innovationspreises.
Veranstalter des Innovationspreises ist seit 2012 das F.A.Z.-Institut, Hauptpartner ist die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH. Als Mitveranstalter fungiert der Wirtschaftsclub Rhein-Main; Stifter wie A.T. Kearney, 3M Deutschland und zahlreiche Partner unterstützen den Wettbewerb. Die steigenden Bewerberzahlen aus verschiedenen Branchen zeigen die ungebrochene Innovationskraft in Deutschland. Dabei waren die verschiedensten Branchen von Automotive, Chemie/Pharma/Life Sciences und Transport/Logistik über zahlreiche Dienstleistungen bis hin zu Maschinenbau, Energie, IKT und Food sowie Elektronik/Elektrotechnik vertreten.
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Über die AfB gemeinnützige GmbH

Das AfB-Konzept: Gebrauchte IT-Hardware schafft neue Perspektiven!
Für Unternehmen. Für die Gesellschaft. Für die Umwelt.

AfB ist Europas erstes gemeinnütziges IT-Systemhaus. Als CSR-Partner namhafter Großunternehmen stellt AfB eindrucksvoll unter Beweis, dass gesellschaftliches Engagement und professionelles IT-Remarketing erfolgreich miteinander vereinbar sind. AfB hat sich darauf spezialisiert, ausgemusterte IT-Hardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen, sie aufzubereiten, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorzunehmen und die Geräte anschließend in den AfB-Shops oder über die Website http://shop.afb-group.eu/ wieder zu verkaufen, um die Produkte erneut in den Verwendungs-Kreislauf zurückzuführen. Defekte oder zu alte Geräte werden zur Ersatzteilgewinnung in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, die übrigen Rohstoffe gehen an Zertifizierte Recyclingbetriebe. Alle Arbeitsschritte im Unternehmen sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen solidarisch verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO2 in erheblichem Maß vermieden werden.

Heute schon sind zahlreiche große Konzerne, Banken, Versicherungen und öffentliche Einrichtungen CSR-Partner von AfB. Sie sehen den Vorteil darin, notwendige Geschäftsprozesse ohne zusätzliches Investment mit sozialem und ökologischem Engagement zu verknüpfen. Zu den mittlerweile über 100 Partnern gehören große Konzerne wie Siemens, RWE, ThyssenKrupp, REWE, Bertelsmann und Telefónica. Durch diese Partnerschaften konnten an mittlerweile 13 Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz über 180 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden, davon 50 Prozent für Menschen mit Handicap. Im Jahr 2012 wurden so über 228.000 Gebrauchtgeräte bearbeitet und vermarktet. Das Beste daran: Unternehmen aller Branchen können sich daran beteiligen und die Kooperation mit AfB hervorragend in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie integrieren! 2012 wurde das AfB-Konzept mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien (KMU)“ ausgezeichnet.


Weitere Firmen als CSR-Partner gesucht!

Die Vision ist die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen in der IT-Branche. Um den gesellschaftlichen Erfolg in sozialer und ökologischer Hinsicht auch zukünftig weiter voranzutreiben sucht AfB nach weiteren Firmen und öffentlichen Einrichtungen, die ihre nicht mehr benötigte IT-Hardware zur Datenlöschung und Aufbereitung bereitstellen. „Wenn sich große Firmen für eine Partnerschaft entscheiden, richtet AfB in deren regionalem Umfeld einen weiteren Standort ein. Die Firmen tragen so maßgeblich dazu bei, dass weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap entstehen. So kann AfB das Ziel erreichen, langfristig 500 Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung im IT-Bereich anzubieten.


Entwicklung und Hintergründe zur AfB gGmbH

Der Gründer von AfB hat eine besondere Herausforderung darin gesehen, ein Unternehmen im IT-Bereich aufzubauen, das sich konkurrenzfähig am Markt behaupten kann, dabei aber gesellschaftlichen Erfolg erzielt. Er wollte ein Wirtschaftsunternehmen schaffen, das Wachstum auf Basis sozialer Verantwortung ermöglicht.
Aufgrund seiner fundierten Kenntnisse aus der IT-Branche wusste er um den Bedarf von großen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen nach hochwertigen Dienstleistungen im Austausch ihrer IT-Geräte und dem Wunsch nach professioneller, sicherer Datenlöschung. Solche Arbeiten wurden aufgrund hoher Kosten häufig in Billiglohnländern erbracht, die Datensicherheit und allgemein anerkannte Arbeits-Normen waren hier kaum gewährleistet. Er hat außerdem die Problematik erkannt, dass es in unserer Gesellschaft viele Menschen gibt, die aufgrund eines Handicaps keine berufliche Perspektive besitzen, obwohl sie durchaus leistungsbereit waren. In sozialer Hinsicht wollte er sich vor allem darauf konzentrieren Menschen, die am ersten Arbeitsmarkt bis dato kaum eine Chance hatten, ins berufliche Leben zu integrieren. Das Kerngeschäft sollte darauf ausgerichtet werden, moderne und qualitativ hochwertige Dienstleistungen im IT-Bereich anzubieten. Die Geschäftsfelder von AfB wurden von 2004 bis heute stetig weiterentwickelt. Neben dem Kerngeschäft, dem Austausch bzw. der Rücknahme und Aufbereitung gebrauchter IT-Geräte beschäftigt sich AfB auch mit der Rücknahme und Datenlöschung von Smartphones und dem Leergutmanagement gebrauchter Tonerkassetten von Unternehmen. Darüber hinaus bietet AfB auch den privaten Käufern erstklassigen Service, neben der Installation beim Kunden zu Hause werden beispielsweise Schulungen, vorzüglich für ältere Kunden, den so genannten „Silver Server“ angeboten.

Gemeinsam mit der Social Lease GmbH und der mobiles Lernen gGmbH bildet AfB die drei Säulen der I500 gAG deren langfristiges Ziel es ist, 500 Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap anzubieten.
Social Lease GmbH
Um das Volumen gebrauchter Geräte abzusichern und schließlich auch zu erweitern hat Paul Cvilak eine Schwesterfirma, die „Social Lease“ gegründet. Sie bedient Unternehmen mit IT-Hardware, die sich für Leasing statt Kauf entschieden haben. Moderne IT- Produkte zu fairen Konditionen, eine professionelle Leasingabwicklung und eine hohe Datensicherheit ist dabei garantiert. Die Dienstleistungen rund um das Leasing und die anschließende revisionssicherer Abholung und Wiedervermarktung der Gebrauchtgeräte werden von Menschen mit Behinderungen ausgeführt. Dies ist ein entscheidender Baustein in unserem gesamten Firmennetzwerk.
„Mobiles Lernen gGmbH“
Eine weitere, gemeinnützige Schwesterfirma ist die „Mobiles Lernen gGmbH“. Sie unterstützt Schulen, Eltern und ihre Kinder dabei, sog. „Notebookklassen“ einzurichten. Die Leistung erstreckt sich von der Beratung und Finanzierung, über die Lieferung bis hin zu Versicherung und umfangreichem Geräte-Service. Der Einsatz von Notebooks im Unterricht öffnet neue Chancen im Bildungssektor. Das Notebook ist das geeignete Arbeitsmittel für eine zeitgemäße Bildung, indem es Mobilität, Flexibilität und Aktualität mit selbstständigem Lernen und Arbeiten verbindet. Die Nutzung technischer Möglichkeiten, die später in der Berufswelt vorausgesetzt werden, ist für die Schüler schon alltäglich. ML garantiert, dass alle Schüler einer Klasse, unabhängig vom wirtschaftlichen Status der Eltern, einen Leasingvertrag erhalten. Daher wurde ein Bildungsfonds aufgesetzt, aus dem finanziell benachteiligte Schüler unterstützt werden und die Eltern nur 50% der leasingrate selbst leisten müssen. ML betreut deutschlandweit bereits über 7.000 Notebooks.
In Zusammenarbeit mit der Mobiles Lernen gemeinnützige GmbH ist gewährleistet, dass die Geräte gewartet werden und im Fall eines Defekts binnen 24 Stunden ausgetauscht oder repartiert sind. Dabei arbeitet Mobiles Lernen mit ihrer Schwesterfirma AfB zusammen und stellt das Musterbeispiel eines Integrationsunternehmens dar. Sie verknüpfen das soziale Engagement durch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen mit der Lösung einer nachhaltigen Bildungsfrage. Die Geräte gehen nach Leasingende an die AfB gGmbH über, wo sie aufbereitet und zu günstigen Konditionen an Privatpersonen wieder verkauft werden

Nachhaltiges Unternehmertum bedeutet für den Gründer von AfB Paul Cvilak, dass man vorhandene Möglichkeiten ausschöpft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, dies aber immer auf wirtschaftlicher Basis löst. Diese Maxime ist wird in allen unternehmerischen Entscheidungen der Tochtergesellschaften der I500 gAG berücksichtigt.

Zahlen und Fakten:
Gründung: 2004 in Ettlingen
Mitarbeiter: 160, davon 50% Menschen mit Behinderung
Niederlassungen: 13 - Ettlingen, Stuttgart, Nürnberg, Essen, Köln, Düren, Unna, Hannover, Berlin, Hamburg, Annecy (F), Wien (AT), Neu 2014: Will (CH)
Unternehmenspartner: u.a. Siemens AG, RWE IT GmbH, ThyssenKrupp AG, REWE Group, dm-drogerie markt GmbH + Co. KG und Metro

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