Betrug am Geldautomaten vorbeugen

(PresseBox) (Sulzbach, ) Der Betrug mit gestohlenen Bankkartendaten ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dies zeigt die aktuelle Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) für den Betrug bei Kartenzahlungen. 2008 hat die Kriminalstatistik mehr als doppelt so viele Fälle wie im Jahr zuvor registriert. Die Aussichten für Kriminelle werden dabei noch durch europaweite politische Entscheidungen verbessert. Die Single European Payment Area (SEPA) erleichtert durch Standardisierung der Prozesse Betrügern die Arbeit sogar. Während Betrüger ohne nennenswerte Einschränkungen an Bankautomaten über Grenzen hinweg operieren können, gilt dies nicht für Banken und Ermittlungsbehörden. So behindern in der EU national abweichende Datenschutzregelungen übergreifende oder gar zentrale Lösungen, um Betrügereien bereits im Vorfeld aufzudecken.

"Die schnelle Erkennung des Point of Compromise (POC), das heißt wo genau der Missbrauch stattgefunden hat, ist erst der Anfang der Aufklärungskette. Doch die eingeschränkte Sicht auf jeweils nur einen Transaktionskanal macht es nahezu unmöglich, Kartenmissbrauch bereits im Frühstadium zu unterbinden", sagt Felitas Aguilar, Sales Managerin, ACI Worldwide. "Erst wenn der Tunnelblick durch die Gesamtsicht auf die Transaktionsgewohnheiten des Kunden ersetzt wird, können die Finanzinstitute schnell genug reagieren. Nur so wird verhindert, dass Kunde und Bank Geld verlieren sowie das Institut seine Reputation. Daher muss die Devise "Raus aus den Silos" lauten. Die Lösung ist ein automatisiertes Verfahren zur Betrugserkennung, das die Transaktionsvorgänge in Echtzeit überprüft. Das jeweilige Institut kann damit zeitnah auffällige Transaktionen erkennen und entsprechend reagieren", so Aguilar.

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