2011 produzierten Windparks 5 Prozent mehr Strom als prognostiziert

(PresseBox) (Wiesbaden, ) .
- Portfolio liegt im Kalenderjahr über Plan
- Gute Produktionsdaten insbesondere des irischen Windparks gleichen geringfügige Mindererträge einzelner deutscher Anlagen mehr als aus

Das Portfolio der Bürgerwindaktie ABO Invest hat im Kalenderjahr 2011 rund 5 Prozent mehr Strom produziert als prognostiziert. Die Mehrerträge summieren sich auf mehr als drei Millionen Kilowattstunden. Die Gesellschaft besitzt aktuell 34 Windenergie- sowie eine Biogasanlage mit zusammen 67,8 Megawatt Nennleistung. Davon produzierten zu Beginn des Vorjahres 24,4 Megawatt für die ABO Invest. Bis Ende 2011 wuchs die sich in Betrieb befindliche Nennleistung des Portfolios auf 58,6 Megawatt.

Der mit 32,5 Megawatt größte Windpark des Portfolios ist im September 2011 im irischen Glenough in Betrieb genommen worden - später als zunächst geplant. Wie für die Anlaufphase eines Windparks üblich, war die Verfügbarkeit der 13 irischen Windenergieanlagen in den ersten Betriebswochen eingeschränkt. Dennoch hat Glenough die Planzahlen auf Anhieb übertroffen: Zwischen Oktober und Dezember 2011 produzierte der Park rund zehn Prozent mehr Strom als prognostiziert. Zudem liefen der Windpark im fränkischen Repperndorf sowie der im französischen Cuq (Departement Tarn et Garonne) jeweils geringfügig über Prognose. Die Biogasanlage Samswegen (Sachsen-Anhalt) hat eine Punktlandung hingelegt. Dagegen blieben die Windparks im nordrhein-westfälischen Broich sowie in Düngenheim und Kloppberg (beide Rheinland-Pfalz) hinter den Erwartungen zurück. Bei der Kloppberger Anlage (Baujahr 1998) führte zudem ein Austausch des Getriebes zu Einbußen.

In der Summe produzierte das Portfolio 4,9 Prozent mehr Strom. Das Plus führt Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Invest, auf die konservativen Annahmen zurück, die den Windprognosen zugrunde liegen. Die Stromproduktion im vergangenen Jahr zeige zudem, wie sich Schwankungen innerhalb der einzelnen Windparks im Portfolio ausglichen. "Das bestätigt das Konzept der Bürgerwindaktie", sagt Dr. Ahn. So blies der Wind beispielsweise im November 2011 besonders kräftig im französischen Cuq. Im gleichen Monat herrschte in Deutschland Flaute. In der Summe produzierte das Portfolio annähernd im Soll. In anderen Monaten gab es indes Ausreißer nach oben oder unten: Der stärkste Monat war der Dezember (36 Prozent über Prognose), der schwächste der Februar (35 Prozent unter Prognose). Je mehr Anlagen aus unterschiedlichen Windregionen das Portfolio ergänzen, umso kleiner wird aufgrund der Streuung das Risiko, die Prognosewerte zu verfehlen.

Seit Januar 2012 ergänzen zwei weitere kleine Windkraftanlagen im rheinhessischen Kloppberg den Anlagenbestand der ABO Invest. Im Sommer 2012 geht planmäßig der bereits erworbene 8-Megawatt-Windpark im lothringischen Souilly ans Netz. Der weitere Ausbau ist in Planung. In den nächsten Jahren soll das Portfolio auf 200 Megawatt wachsen.
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