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Hightech-Logistik für kostbare Hardware
Mit satellitenüberwachten Transporten sorgt Logistikanbieter 24plus dafür, dass teure Hardware unbeschadet ankommt und Diebe das Nachsehen haben.
"Bei unserem Produkt 24plus Safety versehen wir jedes Packstück mit einem etwa zigarettenschachtelgroßen GPS-Ortungsgerät", erklärt 24plus-Chef Peter Baumann. "Diese Box meldet uns in frei definierbaren Zeitabständen den genauen Aufenthaltsort der Sendung. So können wir uns jederzeit davon überzeugen, dass die Waren noch auf dem richtigen Weg sind." Weicht die Sendung von der geplanten Route ab, schlägt die kleine Box sofort über das Internet Alarm.
Um Kriminelle abzuschrecken, sind die Sender gut sichtbar an den Packstücken angebracht. Zwar kann der Sender das Abhandenkommen von Packstücken nicht immer verhindern. Zusammen mit den bei 24plus vorgeschriebenen regelmäßigen Scans der Sendungen und der Verplombung der Ladegefäße kann im Falle eines Diebstahls schnell ermittelt werden, wann eine Sendung verschwunden ist und wer zu diesem Zeitpunkt dafür verantwortlich war. "Nicht zu vergessen, dass die Umschlaghallen unserer Partner videoüberwacht sind", ergänzt Baumann. "Anhand der GPS-Daten können wir diese Videobänder sehr gezielt auswerten. Bei Diebstählen auf der Halle hat der Langfinger also ganz schlechte Karten, ungestraft davonzukommen."
Wie Baumann betont, ist das Verfahren mit der Versicherungswirtschaft abgestimmt und für praktikabel befunden worden. Nähere Details will er allerdings nicht verraten: "24plus Safety ist die ideale Lösung für Hightech-Transporte aller Art. Wir haben einen klaren zeitlichen und technologischen Vorsprung vor unseren Wettbewerbern und werden diesen nutzen, um unsere Marktstellung in der IT-Logistik deutlich auszubauen."
Über 24plus Systemverkehre GmbH & Co.KG
Zukunftsfähige Strategien zur erfolgreichen Marktteilnahme können von einem mittelständischen Speditionsunternehmen kaum im Alleingang entwickelt und umgesetzt werden. Insbesondere der Stück- oder Sammelgutmarkt erfordert flächendeckende Netzwerke in Deutschland und Europa. Deshalb schloss sich 1996 eine Gruppe mittelständischer Spediteure zur Kooperation 24plus Systemverkehre zusammen. Die Kooperation hat heute über 30 Gesellschafter und mehr als 50 eigenständiger Partnerbetriebe, die als Knotenpunkte im europäischen Verkehrsnetz der Kooperation dienen. Das Verkehrsnetz ist zweistufig.
Relationen mit starkem Verkehrsaufkommen werden direkt zwischen den 24plus-Partnern bedient - die effektivste Art der Verkehrssteuerung. Randgebiete sowie Relationen mit schwächerem Sendungsaufkommen werden via Hub-and-Spoke-Systematik (Nabe und Speiche) angesteuert. Dies bedeutet: Alle 24plus-Partner bedienen fahrplangetaktet das Hub und können damit in jedem Falle Flächendeckung auf hohem Qualitätsniveau garantieren.
Der Umsatz innerhalb des Gruppennetzwerks lag 2005 bei 302,1 Millionen Euro. Im Netz wurden über 6,1 Millionen Sendungen transportiert.
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