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Pressefach: Trovarit AG - the IT-Matchmaker

„ERP-Zufriedenheitsstudie Deuschland 2008/2009“: ERP-Anwender legen Wert auf Kontinuität

Forderungen nach klarer Release-Strategie und verlässlichem Service werden lauter

Portfolio Zufriedenheit insgesamt 2008/2009
Portfolio Zufriedenheit insgesamt 2008/2009

(PresseBox) Aachen, 15.10.2008, Wie sieht die ERP-Realität in deutschen Unternehmen aus? Wie zufrieden sind Anwender mit ihrer Lösung? Welche Trends lassen sich zum ERP-Einsatz feststellen? Diesen und anderen Fragen ist die Trovarit AG und das Zürcher Beratungs- und Analystenhaus i2s im Rahmen der diesjährigen Studie „Anwenderzufriedenheit ERP/Business Software Deutschland 2008/2009“ nachgegangen und einmal mehr zu erstaunlichen Ergebnissen gelangt.

Die länderübergreifene ERP-Zufriedenheits-Initiative untersucht bereits zum vierten Mal seit 2004 die Zufriedenheit deutscher Anwender im täglichen Umgang mit ihrer ERP-Software. Die Ergebnisse der Untersuchung stellen sich wie folgt dar: Zwar bewegt sich die Anwender-Zufriedenheit im Vergleich zur Studie in 2006 auf einem ähnlich guten Niveau. Jedoch wird deutliche Kritik an Software-Lösungen und –Anbietern geübt, bei denen gravierende Umstellungen der Produktpalette oder der Unternehmensstrukturen für Unsicherheit unter den Anwendern sorgen.

Der ERP-Nutzer von heute erwartet ein hohes Maß an (Investitions-)Sicherheit. Er möchte die Gewissheit darüber, dass seine teuer erworbene ERP-Lösung auch in zehn Jahren noch auf dem neuesten Stand der Technik ist. Die Entwicklung bahnbrechender neuer Lösungen, die vor allem von den größeren Anbietern forciert wird, ist für den ERP-Anwender im Alltag von geringerem Interesse. Schlechte Erfahrungen mit der Release-Fähigkeit ihrer ERP-Lösung verstärken gegebenenfalls sogar Zweifel vieler Anwender, dass eine Migration auf die neue ERP-Software mit vertretbarem Aufwand gelingt. In gleichem Maße erwarten ERP-Anwender offenbar stabile Geschäftsbeziehungen sowie Kontinuität in der Zusammenarbeit mit dem ERP-Anbieter. „Abgestraft“ wurden Anbieter, bei denen Umstrukturierungen gewachsene Kunden-Lieferanten-Beziehungen gestört haben.

Im Tagesgeschäft zielt die Kritik der Anwender auf die mangelnde Flexibilität vieler ERP-Lösungen, nicht zuletzt im Hinblick auf die Erstellung von Reports und Auswertungen. Probleme bereitet offenbar auch die Ergonomie sowie die Einbindung anderer Software-Lösungen über Schnittstellen.

Insgesamt beteiligten sich in diesem Jahr 2.317 Anwenderunternehmen (ein Plus von 3,6 Prozent im Vergleich zu 2006) und bewerteten 2.206 ERP-Installationen.

Die Ergebnisse der Studie werden in einem umfassenden Bericht mit detaillierten Zufriedenheitsprofilen für insge-samt 63 ERP-Systeme dokumentiert. Er erscheint Ende Oktober. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie stehen Interessierten außerdem in der Form eines Management Summary zur Verfügung. Das Summary ist kostenlos unter www.trovarit.com sowie unter www.erp-z.de erhältlich (pdf-Download).
Bericht: Autoren: Dr. Karsten Sontow, Peter Treutlein, Sabina Lichtensteiger, Frank Naujoks: Anwender-Zufriedenheit ERP/Business Software Deutschland 2008/2009. Hrsg: Trovarit AG. Preis € 600,- (inklusive Zufriedenheitsprofile); 150,- (ohne Zufriedenheitsprofile) (Anwender, die an der Studie teilgenommen haben, erhalten 50 % Rabbat) ISBN 978-3-938102-15-2. Bestellung im Buchhandel und unter: www.erp-z.de.

Hintergrundinformationen zur Studie: Hintergrund der Studie - Eine länderübergreifende Erfolgsgeschichte

Urheber der Studie ist das in Zürich ansässige Beratungs- und Marktforschungsunternehmen intelligent systems solutions (i2s) GmbH. Die Studie wurde zunächst im Jahr 2003 für den Schweizer Markt durchgeführt. Ursprüngliche Moti-vation und Anlass zur Studie war die Idee, neben einer auf Funktionen und Prozesse ausgerichteten weitgehend objek-tivierbaren Sicht, auch die sonst eher subjektiven Aspekte rund um ERP-Projektmanagement, -Betrieb und -Organisation näher zu beleuchten.
Aufgrund des breiten Interesses, auf das die Schweizer Studie bei Software-Anwendern, Fachmedien, Fach-verbänden und Software-Anbietern stieß, entstand die Idee, aus der Studie eine Initiative für den gesamten deutschsprachigen Raum zu entwickeln. So wurde die Studie in enger Anlehnung an das Schweizer "Original" seit dem Jahr 2004 auch in Deutschland sowie seit 2005 in Österreich durchgeführt. Die Trovarit leitet die Erhebung in Deutschland. Sie wird von der i2s GmbH, Zürich, dem Forschungsinstitut für Rationalisierung an der RWTH Aachen (FIR) e.V. und die MQ Result Consulting AG, Tübingen, fachlich begleitet.
Durch die Verwendung eines einheitlichen Fragebo-gens ist es möglich, Trends zu analysieren, sowie län-derübergreifend eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten.

Über Trovarit AG - the IT-Matchmaker

Mit dem IT-Matchmaker bietet die Trovarit AG ein einzigartiges Werkzeug für die schnelle und sichere ERP-Auswahl. (www.it-matchmaker.com). In diesem Zusammenhang bietet die Trovarit ein breites Spektrum an Studien und Services rund um die Auswahl und Einführung von Business Software an. Das Angebot ist modular aufgebaut und wird bedarfsgerecht zugeschnitten – von der „Hilfe zur Selbsthilfe“ bis zur umfassenden Betreuung, von der schnellen Marktsichtung bis zur hieb- und stichfesten Formulierung von Software-Verträgen. Die erfahrenen Trovarit-Consultants unterstützen Unternehmen umfassend bei der Auswahl und Einführung von Business Software ebenso wie bei der Optimierung der gesamten IT-Strategie oder der Aufnahme und Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Angebot der Trovarit AG wendet sich vor allem an mittelständische Unternehmen und Unternehmensberater, deren Fokus auf einer sicheren Entscheidung im Zuge von Software-Investitionen liegt. Das Unternehmen wurde im September 2000 von Peter Treutlein und Dr. Karsten Sontow als Spin-Off des FIR an der RWTH Aachen gegründet. Sitz des Unternehmens ist Aachen.

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