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Evolution des Spam – PDF-Dateien als Vehikel für Bandbreitenfresser
Volumen einzelner Spam-Dateien nimmt deutlich zu – Image Spam bleibt weiterhin Spitzenreiter
(PresseBox)
Frankfurt am Main,
,
Der Internet-Security-Spezialist SurfControl (London Stock Exchange: SRF) beobachtet einen Wandel bei den Spam-Techniken. Image Spam hat mit einem Anteil von 40% am gesamten Spam-Verkehr und damit einer Verdopplung in gerade mal sechs Monaten ein Rekordhoch erreicht. Etablierte Sicherheitsanbieter haben aber mittlerweile geeignete Strategien und Tools zur Bekämpfung entwickelt. Hauptaugenmerk der Spam-„Entwickler“ liegt deswegen jetzt auf PDF-Attacken, deren Ziel das vorsätzliche Generieren von Last in Netzwerken ist und die daraus resultierenden Schäden.
Die Attacken gestalten sich dabei meist gleich: Absender und „Betreff“ einer PDF Spam E-Mail werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt, das eigentliche Nachrichtenfeld ist leer und im Anhang finden sich ein oder meist mehrere PDF-Dateien, welche die Spam-Nachrichten enthalten. Und da Dateien im PDF-Format zu den gerade im Arbeitsumfeld am meisten verwendeten gehören, erwecken diese daher oft das Interesse des Adressaten und die Wahrscheinlichkeit des Öffnens dieser Dateien ist sehr hoch. Die Inhalte der Dokumente sind dabei die Altbekannten – Angebote zu verlockenden Offerten und natürlich für „Spezialmedizin“.
Die eigentliche Gefahr der Attacke liegt nicht bei der zufällig ermittelten Zielperson. Hatten PDF-Spam-Dateien bisher in der Regel eine Größe von ca. 5kb (Image Spam ca. 23kb), kommen die neuen PDF-Bedrohungen in noch größeren Datenvolumina. Auf den ersten Blick ist jede Einzelattacke für sich eigentlich von untergeordneter Bedeutung, die eigentliche Gefährdung kommt durch die Menge der gesamten Attacke. Schickt ein Spammer eine PDF-Attacke in kurzer Zeit an mehrere Millionen von E-Mail-Adressen, entsteht schlagartig ein für viele Unternehmensnetzwerke schwer zu bewältigender Traffic. Aber nicht nur Unternehmen jeder Größe sind betroffen. Auch für Carrier und Network Provider entstehen zum einen hohe Durchleitkosten, zum anderen gerät die Verfügbarkeit der IT-Nervenbahnen durch die neue Form des Angriffs ins Visier krimineller Banden.
Henning Ogberg, Senior Sales Director bei SurfControl, zu der neuen Gefahr: „Das Thema Spam vollzieht nach unseren Erkenntnissen gerade einen signifikanten Wandel. Von den Zielgruppen bleibt der Konsument zwar im Mittelpunkt, durch den neuen „Fat Spam“ geraten aber auch Netzwerkbetreiber und damit die ITK an sich ins Schussfeld krimineller Banden. Spam-Forschung bleibt damit weiter das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der neuen Bedrohungen – unverzichtbar für zukünftigen Schutz bleibt die Kombination von Image-Spam-Detection-Technologien, heuristischen Scan Engines, einem effizienten Reputation Service und Content-Filterung sowie performanten Image-Analyse-Technologien. Idealerweise befinden sich alle diese Tools in einer E-Mail Security Suite, die über eine leichte Administrierbarkeit und hohe Kostentransparenz verfügt.“
Über SurfControl GmbH
SurfControl schützt Unternehmen jeder Größe vor Angriffen, die aus der Nutzung des Internets resultieren. Der Internet-Security-Spezialist bietet ein umfassendes Lösungs-Portfolio an, mit dem Web-, E-Mail- und Desktop-Bedrohungen effektiv abgewehrt werden können. Je nach Bedarf geschieht dies entweder über On-Demand Services, mittels einer Software-Lösung oder durch den Einsatz einer Appliance – so werden Netzwerke ebenso geschützt wie Desktop-PCs oder mobile Clients. Alle Lösungen von SurfControl basieren auf Threat Detection Services, die vom weltweit agierenden SurfControl Experten-Team bereitgestellt werden. Rund um die Uhr wird hier das Internet nach neuesten Bedrohungen durchsucht und so ein optimaler Zero-Day-Schutz gewährleistet. SurfControl hat mehr als 25.000 Kunden in der ganzen Welt mit 16 Millionen Nutzern und beschäftigt über 600 Mitarbeiter in Niederlassungen in Europa, den Vereinigten Staaten und im Raum Asien/Pazifik. Weitere Informationen unter www.surfcontrol.com.
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