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Schauspieler, Schulen und Firmen lassen XXX-Domains sperren
(PresseBox) Koeln, 26.11.2011,
ICANN hat kürzlich für die "adult industry" die domain .xxx eingeführt. Für alle seriösen Firmen stellt sich die Frage, wie sie sich vor peinlichen Verwicklungen und Verwechslungen schützen können, die dadurch entstehen, wenn Dritte Ihre Begriffe unter .xxx registrieren. Alle juristische Experten sind sich einig, dass es besser ist, sich jetzt zu schützen als später in Einzelfällen teure Prozesse zu führen.
Standard.at berichtet Neues über die xxx-domains: "Der Start des neuen Internetdomain-Systems für Anbieter pornografischer Webseiten rückt näher. In diesem Kontext finden derzeit einige überraschende Registrierungen statt: Eine Reihe US-amerikanischer Schulen und Universitäten sichern sich .xxx-Domains. Pornografische Inhalte werden dort allerdings nicht zu finden sein. Mit der Registrierung versuchen Bildungsstätten die Adressen blockieren... Im Zuge des Abwehrmanövers registrieren sich beispielsweise die University of Missouri und Washington University für die Adressen mizzou.xxx, missouritigers.xxx, washu.xxx oder wustl.xxx. "
Sowohl Angelina Jolie als auch US-Präsident Barack Obama haben von der Möglichkeit der "defensive registration" bei den xxx-domains Gebrauch gemacht. Sie wollen nicht, dass Dritte sie hier durch eine unberechtigte Domainregistrierung in ein zweifelhaftes Licht rücken.
Angelina Jolie und Barack Obama gehören zu 4.000 Prominenten, die ihren Namen für die .xxx-Domain durch ICANN akkreditierte Registrare sperren liessen. Zu diesen Prominenten zählen auch Künstler wie Beyoncé Knowles, Unternehmer wie Donald Trump sowie bekannte Politiker aus verschiedenen Ländern. Die Registrierungsstelle der XXX-Domains gab bekannt, dass neben US-Präsident Barack Obama der amtierende und frühere britische Premierminister ihre Namen sperren ließen: "Das schließt David Cameron, Tony Blair und Margaret Thatcher mit ein".
Bei ICANN Registrar Secura haben sich schon zahlreiche bekannte deutsche Unternehmen gemeldet, die daran interessiert sind, , ihre Handelsmarken als "defensive Registrations" unter .xxx anzumelden. Wenn eine "defensive registration" durchgesetzt worden ist, kann kein Dritter mehr diesen Begriff in den folgenden Registrierungsperioden registrieren.
Joseph M. DiCioccio und Susan Neuberger Weller erklären dazu:" Wenn Sie sich entscheiden, was Sie angesichts dieser neuen Top Level Domain machen, sollten Sie daran denken, dass eine defensive Registrierung bei der Verhinderung von Cybersquatting viel kostengünstiger ist als alle Versuche die Domain später von einer dritten Partei zu bekommen."
Hans-Peter Oswald
http://www.domainregistry.de/...
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