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Konzernbetriebsratschef Klaus Franz wünscht sich für Opel ein eigenes Bankkonto und ist sauer auf den Autopapst Dudenhöffer

Sympathiefür die Überlegung einer Herauslösung von Opel vom Mutterkonzern

(PresseBox) Bochum, 13.01.2009, In einem am Dienstag in der WAZ veröffentlichen Interview beschreibt Klaus Franz die Chance, wie sich Opel über Staatsbürgschaften, in Deutschland und Europa, finanziell unabhängiger von General Motors machen kann.

Viel Sympathie hat der Opel Konzernbetriebsratschef auch für die Überlegung einer Herauslösung von Opel und GM Europa aus dem General Motors Mutterkonzern.

Eine Herauslösung hätte aber laut Franz enorme Investitionen für Opel und GM Europa zur Folge. Um solche Investitionen tätigen zu können, müsste der Verkaufsabsatz auf drei Millionen Autos gesteigert werden. Derzeit verkauft Opel 1,6 Millionen Fahrzeuge in Europa.

Eine solche enorme Steigerung der Verkaufszahlen ist auf absehbare Zeit aber in Europa nicht realisierbar. „Partnerschaften, Kooperationen und eine Fusionierung“ sind laut Franz der einzige Ansatz, da Opel für 2009 mindestens mit einem Minus von 15 % rechnet.

Hart ins Gericht ging der Konzernbetriebsratschef mit dem Branchenexperten der Fachhochschule Gelsenkirchen Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer.

„ Der selbst ernannte Autopapst hat über den Ausfall von Garantieleistungen und einer Pleite bei Opel spekuliert, und das hat Opel am Markt drastisch geschadet“. Das daraus resultierende Trommelfeuer der Medien und die wilden Spekulationen von Dudenhöffer trugen laut Franz ihren Teil zu dem Minus von neun Prozent in 2008 bei.

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