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Software findet Flaschenhälse in Webservices-Architekturen

OPNET Technologies erweitert Analyse-Tool für SOA

(PresseBox) Essen, 20.04.2005, OPNET Technologies hat seine Performance-Management-Lösung ACE (Application Characterization Environment) um Funktionen zur Performance-Optimierung von Webservices erweitert. Die Software analysiert das logische Kommunikations-Verhalten in Service-orientierten Architekturen (SOA) und kommt dabei "Flaschenhälsen" auf die Spur, die für Performance-Probleme verantwortlich sind. Die Software ergänzt damit die zahlreich auf dem Markt angebotenen Monitoring-Werkzeuge. Diese registrieren und melden Performance-Probleme anhand vordefinierter Grenzwerte, die OPNET-Lösung ermittelt dagegen die Ursachen der Probleme. Der IT-Administrator kann diese schon in der Testphase einer Neueinführung finden und beheben.

Die OPNET-Software analysiert das Kommunikations-Verhalten von Webservices im Wesentlichen auf zwei Wegen: Zum einen zeichnet sie auf Netzwerk-Ebene mithilfe so genannter Agenten das Aufkommen einzelner Datenpakete auf einer Leitung auf. Zum anderen decodiert sie die von Webservices genutzten Kommunikationsprotokolle wie SOAP (Simple Object Access Protocol) und HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Damit wird transparent, welche Arten von Transaktionen in welcher Reihenfolge über welche Anwendungen und Architektur-Schichten laufen. Beide Analyse-Ebenen werden in einer grafischen Darstellung auf einem Zeitstrahl zusammengeführt und synchronisiert.

Der IT-Administrator erkennt damit zum Beispiel, ob bei einem bestimmten Transaktionsschritt die Kommunikation zwischen einem Web- und Applikationsserver durch große Datenvolumina oder eine hohe Anzahl von Konversationen mit kleinen Datenpaketen charakterisiert ist. Durch die Interaktion mit dem Netzwerk kann es dabei zu Verzögerungen kommen, die auf Auslastungs-, Bandbreiten- oder Laufzeitphänomene zurückzuführen sind. Eine Lösung des Problems kann dann darin bestehen, beide Server auf einer Maschine laufen zu lassen oder die Programmlogik anzupassen.

Die Analyse von Performance-Problemen in Service-orientierten Architekturen ist eine komplexe Aufgabe. Während zum Beispiel bei einer herkömmlichen Windows-Architektur eine starre Verbindung von Client, Server und Datenbank gegeben ist, sind die Komponenten einer SOA offen und kommunizieren je nach Transaktion mit unterschiedlichen Systemen. Außerdem steigt die Anzahl der Systemschichten. Damit potenziert sich die Zahl möglicher Ursachen für Performance-Probleme. "Unsere Software liefert die Informationsbasis, um ein optimales Zusammenspiel zwischen Architektur, Netztopologie und Anwendungslogik herzustellen", sagt Dr. Martin Klapdor, Senior Applications Engineer bei OPNET. "In diesem Zusammenspiel liegen oftmals die wahren Ursachen für Performance-Probleme. Das Erhöhen von Bandbreiten oder Serverkapazitäten beseitigt das Problem dagegen in der Regel nicht, sondern verschiebt es nur an eine andere Stelle."

Die Performance-Management-Lösung ACE ist Bestandteil der OPNET-Produktfamilie für die Analyse, Simulation, Validierung und Optimierung von IT-Infrastrukturen. OPNET ist seit Dezember 2004 mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise BASF, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Deutsche Post, DVK Itergo, EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), Finanz-IT, HUK Coburg, das Rechenzentrum Nord und Schering.

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Über OPNET Technologies GmbH

OPNET Technologies entwickelt Software, mit der Unternehmen, Behörden und Rechenzentren die Leistungsfähigkeit und Integrität ihrer IT-Infrastruktur überwachen, analysieren und verbessern können. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance. OPNET wurde 1986 in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland gegründet und beschäftigt weltweit rund 440 Mitarbeiter. In Europa ist das Unternehmen mit Niederlassungen in Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Spanien vertreten. Im Geschäftsjahr 2005/2006 erwirtschaftete OPNET einen Umsatz von rund 76,1 Millionen US-Dollar. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise BASF, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Deutsche Post, DVK Itergo, EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), Finanz-IT, HUK Coburg, das Rechenzentrum Nord und Schering. (www.opnet.com)

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