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Pressefach: OPNET Technologies GmbH

OPNET reizt Mainframes aus

Eine neue Simulations-Umgebung zeigt auf, wie die Leistungsreserven einer IBM zSeries optimal ausgenutzt werden. Anwender können damit Lizenz- und Wartungskosten sparen.

(pressebox) Essen (D)/Bethesda (USA), 09.05.2006, OPNET Technologies hat seine Analyse-Software "IT Guru" um eine Komponente zur Simulation und Modellierung von IBM-Mainframes der zSeries erweitert. Anwender können damit analysieren, wie sie die Rechner-Kapazität optimal ausnutzen - entweder um die aktuelle Performance zu verbessern, oder um die Zugriffszahl zu erhöhen. Das Ziel dabei ist es, mit der vorhandenen Prozessor-Ausstattung so viel Leistung wie möglich zu erreichen. Denn wer seinen Mainframe mit weiteren Prozessoren bestückt, bezahlt nicht nur für die Hardware, sondern auch höhere Lizenz- und Wartungsgebühren für darauf laufende Anwendungen.

Das OPNET-Tool importiert zunächst Ist-Daten über die Mainframe-Auslastung (Prozessor, Speicher, Input-Output-Kapazität) in ein virtuelles Mainframe-Modell. Auf dieser Basis kann der Anwender erstens simulieren, wie sich die Antwortzeiten verändern, wenn die Transaktionsrate einer Anwendung erhöht oder eine neue Anwendung eingeführt würde. Zeigt die Analyse, dass die Leistung nicht ausreicht, kann er zweitens eine geeignete Mainframe-Konfiguration modellieren, die die geforderten Antwortzeiten leistet. Die Software simuliert dabei auch den so genannten "Workload Manager", der Bestandteil des z/OS-Betriebssystems ist. Dieser erlaubt es, Prozessor- oder Speicher-Kapazitäten dynamisch anhand so genannter "Performance Goals" zuzuweisen.

Möglich ist darüber hinaus die Integration des Mainframe-Modells in das so genannte virtuelle Netzwerk von IT Guru. Damit kann die Rechnerleistung im Zusammenspiel mit dem Netzwerk in einem integrierten Modell analysiert werden. Die Software generiert eine Ende-zu-Ende-Simulation mit Berücksichtigung aller Komponenten - Netze, Netzkomponenten, Anwendungen und Rechner. Wichtige Erkenntnisse liefert diese Simulation vor allem hinsichtlich der Antwortzeiten am Endanwender-Client.

Das neue OPNET-Tool ist ein Ergebnis der seit Ende 2005 bestehenden Partnerschaft mit CA. Dabei wurde unter anderem CAs Unicenter NeuMICS Resource Management Software mit OPNETs IT Guru verbunden. NeuMICS liefert Informationen über die Auslastung von Mainframes. Diese bilden die Basis für die OPNET-Simulationen.

Über OPNET Technologies GmbH

OPNET Technologies entwickelt Software, mit der Unternehmen, Behörden und Rechenzentren die Leistungsfähigkeit und Integrität ihrer IT-Infrastruktur überwachen, analysieren und verbessern können. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance. OPNET wurde 1986 in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland gegründet und beschäftigt weltweit rund 440 Mitarbeiter. In Europa ist das Unternehmen mit Niederlassungen in Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Spanien vertreten. Im Geschäftsjahr 2005/2006 erwirtschaftete OPNET einen Umsatz von rund 76,1 Millionen US-Dollar. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise BASF, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Deutsche Post, DVK Itergo, EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), Finanz-IT, HUK Coburg, das Rechenzentrum Nord und Schering. (www.opnet.com)

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