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Verbesserter Schmutzaustrag bei Krones Flaschenreinigungsmaschinen

Der Strömungskanal im Vorweichensegment. Die hohe Turbulenz der Durchströmung lässt dem anfallenden Schmutz keine Chance sich anzusammeln.
Der Strömungskanal im Vorweichensegment. Die hohe Turbulenz der Durchströmung lässt dem anfallenden Schmutz keine Chance sich anzusammeln.

(PresseBox) Neutraubling, 11.01.2007, Flaschenreinigungsmaschinen gehören zu den kostenintensivsten Aggregaten einer Abfülllinie. Daher kommt ihre Verfügbarkeit, ihrer Störungsresistenz und ihrem Wirkungsgrad größte Bedeutung zu. Um die Austragung von Schmutz zu verbessern, entwickelte die Krones AG, Neutraubling, ein neues Vorweiche-Konzept.

Bei einer typischen Anlagengröße von 60.000 Flaschen/Stunde wird pro Flasche etwa 1 g Schmutz (ohne Etiketten) eingetragen. Pro Stunde sind das 60 kg, was sich bei einer wöchentlichen durchgängigen Laufzeit von 150 Stunden auf 9 t aufsummiert hat. Vor einer Neuentwicklung stellte sich bei Krones die Frage, wie man einem solchen Konglomerat von Sand, Getränkeresten, Kronenkorken, Zigarettenkippen, Scherben und Ausstattungsteilen am besten begegnet. Der Einsatz mechanischer Systeme wie Siebbandaustragungen oder umlaufende Scherbenkratzer ist störanfällig. Die Reinigung und Wartung dieser Austragungsanlagen gestaltet sich aufgrund ihrer Einbausituation entsprechend schwierig.

Hydraulische Lösung

Deshalb wurde dieses Problem hydraulisch gelöst. Eine Propellerpumpe mit einer Umwälzmenge von etwa 500 m³/h sorgt für eine Strömung quer durch die Maschine. Die Umwälzmenge wird von der gefilterten Seite eines kleinen Etikettenabscheiders entnommen, durch ein Rohr über die Maschinenbreite gepumpt und wieder in die Maschine eingeströmt. Diese Strömungsenergie ist ausreichend, um alle Schmutz- und Ausstattungsreste durch den Vorweichenkanal in den Siebkasten zu befördern.

Im besonders geformten unteren Teil des Siebkastens setzen sich die schwereren Teile wie Glas oder Sand aufgrund ihrer Schwerkraft ab. Die leichteren Stoffe wie Etikettenpapier werden an der Oberfläche mitgerissen und über den Siebbandaustrag aus der Maschine befördert. Der Scherbenbunker hat Anschluss zu einer Austragsschleuse mit einem Fallrohr. Je nach Bedarf an Scherbenaufkommen werden die

Schieber gesteuert und die Schleuse entleert. Mit diesem neuen Vorweiche-Konzept ist Krones eine deutliche Verbesserung der Reinigungsleistung der Flaschenreinigungsmaschinen gelungen.

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Über Krones AG

Spezialwissen im Maschinenbau für Abfüll- und Verpackungstechnik Die KRONES AG mit Sitz in Neutraubling/Deutschland plant, entwickelt, fertigt und installiert Maschinen und komplette Anlagen für die Abfüll- und Verpackungstechnik. Seine Erfahrungen und seine Innovationskraft sowie die Verbindung und Optimierung von Maschinenbau, Anlagen-Know-how, Verfahrenstechnik, Mikrobiologie und Informationstechnik machten das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von Systemtechnik. Hauptabnehmergruppen sind Brauereien und Getränkehersteller, die Nahrungsmittel- sowie die chemische, pharmazeutische und kosmetische Industrie. Zum Konzern gehören neben der KRONES AG (M-DAX) die Töchter, Sander Hansen (Pasteure) und Kosme (Maschinen für den unteren Leistungsbereich) sowie über 40 Auslandsgesellschaften. Mit weltweit über 9.000 Mitarbeitern setzte der Konzern 2005 gut 1,695 Milliarden Euro um.

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