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Der Verband der Internetcafés Deutschland e.V. (VICD) unterstützt den Fraktionsbeschluss von Bündnis 90/die Grünen zum Thema "Killerspiele"

Versachlichung der "Killerspieldebatte" nach Bündnis 90 / die Grünen - Initiative?

(PresseBox) (Neuss, )
Die eigenen Erfahrungen der Internetcafé-Branche findet der VICD in diesem Beschluss zum ersten Mal in einem politischen Konzept wieder. Der Verband wird somit in seiner Hoffnung bestärkt, dass die diesbezügliche politische und gesellschaftliche Diskussion ENDLICH - aus den eigenen Reihen heraus - die emotionale und großteils populistische Ebene (nach "Erfurt") verlässt, um auf einer sachlichen Ebene fortgeführt zu werden.

Das Verbot und die gänzliche Ächtung bzw. Zensur solcher Medien widerspricht dem Freigeist der Zeit und der Selbstbestimmung der erwachsenen Bürger und Bürgerinnen in Deutschland. Zudem wäre die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme hinsichtlich seiner positiven Wirkung insofern fraglich, als dass in der globalisierten Zeit solche als bedenklich eingestuften und womöglich verbotenen Medien zu jeder Zeit von Jedermann bspw. via Internet oder im Ausland beschafft werden könnten. Es würde vielmehr ein Kriminalisierungseffekt eintreten, der nicht gewollt sein kann.

Für ganz besonders begrüßenswert hält der VICD das sachliche Fundament des Papiers von Bundnis 90 / die Grünen (http://www.gruene-bundestag.de/...), welches darauf abzielt die populistische Diskussion vom nicht geltenden Funktionsmechanismus "Gewaltspielen = Gewalthandeln" wegzubringen. Im Gegenteil gelten vielmehr sehr komplexe Wirkungszusammenhänge, weshalb der Weg darin bestehen muss Medienkompetenz zu vermitteln und die Herstellung guter Computerspiele zu fördern. Dieses Signal greift der VICD auf und betont seine Bereitschaft sich als kompetenter Ansprechpartner im Bereich Internet und Computerspiele für die Politik anzubieten.

Für zudem wesentlich erachtet der VICD, dass Computerspielen inzwischen als gesellschaftlich bereits etablierter Trend wahrzunehmen ist, der einerseits Freizeitbetätigung sein kann, zum anderen aber auch ein Selbstverständnis als Sportart entwickelt hat. Computerspiele stellen grundsätzlich eine neutrale Art der Unterhaltung dar. Begleiteffekte werden maßgeblich durch das Umfeld des Nutzers hervorgehoben oder verstärkt. Hier ist zu betonen, dass das "isolierte Spielen" im Hinblick auf die ausgeübte Gewaltbereitschaft insbesondere in Kombination mit sozialer Vernachlässigung bzw. aus sozialer Isolation heraus problematisch sein kann. Für diese Diskussion möchte der VICD auf die Parallelen zu jeder anderen Freizeitbeschäftigung resp. Sportart, wie bspw. Fußball, aufmerksam machen. Insofern stützt der VICD die Feststellung von Bündnis 90 / die Grünen, dass die Problematik vom Genre des Computerspiels unabhängig ist. Im Ergebnis sollte "die Diskussion des Problems der Killerspiele" nach Meinung des VICD auch und insbesondere als ein gesellschaftliches Problem sich ändernder und womöglich nicht mehr funktionierender traditioneller gesellschaftlicher Kontrollmechanismen (hier insbesondere der Familienverbund) diskutiert werden.

Zudem ist es dem VICD wichtig auch die positiven Effekte des Computerspielens für Jung und Alt zu betonen. In einer Zeit, in der der Umgang mit dem Medium Computer und Internet für die private Nutzung und in der Arbeitswelt stets unerlässlicher wird.

Auch hinsichtlich des Jugendschutzes schließt sich der VICD - dies stützen abermals eigene Erfahrungen der Branche - der Meinung von Bündnis 90 / die Grünen an. Deutschland hat bereits den restriktivsten Jugendschutz in EU und darüber hinaus. Eine länderübergreifende Regelung hielten wir für wünschenswert. Es muss aber auch anerkannt werden, dass die neuen Regelungen des Jugendschutzes in Deutschland funktionieren und die Selbstbeschränkungen von Spieleherstellern, Spielevertrieb und VICD-Internetcafés entsprechend honoriert werden.


Verband der Internetcafés Deutschland e.V.
Der Vorstand

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Der VICD hat sich als Interessenvertretung für die Branche der deutschen Internetcafés formiert, um die Interessen seiner angeschlossenen Mitgliedsbetriebe in dem immer schwieriger werdenden gesamtwirtschaftlichen und insbesondere auch gesellschaftlichen Umfeld zu vertreten.

Diesbezüglich hat sich der VICD selbst auferlegt Kriterien zu entwickeln, um die angeschlossenen Internetcafés der Branche im Rahmen einer Selbstregulierung in ein Netzwerk aus VICD-zertifizierten Internetcafés zu integrieren. Hierzu stellt sich der VICD als kompetenter Ansprechpartner für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu Verfügung, um in einem Dialog die Grundlage für eine öffentliche Diskussion zu schaffen und Vorurteile abzubauen.

Die Internet-Cafes des VICD unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle um auch den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

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