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Pressefach: Industrie- und Handelskammer des Saarlandes

EMAS: 10 Jahre betrieblicher Umweltschutz mit System

Vorreiter zeigen Flagge

(PresseBox) Saarbrücken, 21.12.2005, Betrieblicher Umweltschutz auf freiwilliger Basis, der weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht – das funktioniert! Den Beweis dazu liefert seit zehn Jahren das Umweltmanagement- und -betriebsprüfungssystem EMAS. Wie die IHK Saarland mitteilt, hissen aus Anlass dieses runden Geburtstages Unternehmen, Behörden und gesellschaftliche Einrichtungen in ganz Deutschland ihre EMAS-Flaggen. Sie wollen damit auf ihre Leistungen für den Umweltschutz aufmerksam machen und auch andere für dieses freiwillige Engagement begeistern.

Schon mehr als 50 EMAS-Teilnehmer im Saarland

Mehr als 50 EMAS-Teilnehmer haben sich gegenwärtig im Saarland zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistungen verpflichtet; deutschlandweit sind es mehr als 1.500. Sie pflegen eine offene Kommunikation mit ihren Mitarbeitern und informieren ihre Nachbarn und die Öffentlichkeit in ihrer Umwelterklärung über die Erfolge und weitere geplante Maßnahmen zur Verbesserung ihres Umweltschutzes. Und: Sie lassen sich von anerkannten Umweltgutachtern mindestens alle drei Jahre auf Herz und Nieren prüfen. Dabei werden vor der Registrierung durch IHK oder Handwerkskammer regelmäßig auch die zuständigen Umweltbehörden einbezogen.

Handfeste ökonomische Vorteile

Die Einführung von Umweltmanagementsystemen bietet Unternehmen nicht selten auch handfeste ökonomische Vorteile - etwa Kosteneinsparungen durch effizienteren Ressourceneinsatz oder erhöhte Rechtssicherheit. Und bei Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz können EMAS-Teilnehmer im Saarland einen Gebührenrabatt von 30 Prozent in Anspruch nehmen; weitere Erleichterungen sind geplant.

Trotz dieser Vorteile halten sich deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich bei der Einführung von Umweltmanagementsystemen zunehmend zurück. Diese Zurückhaltung hat nach Ansicht der IHK mehrere Ursachen: Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Lage, eine Enttäuschung über die Anerkennung besonderer Leistung durch Öffentlichkeit, Politik und Umweltverwaltung, nicht zuletzt das schon erreichte hohe Niveau bei der Umsetzung des betrieblichen Umweltschutzes. Um Unternehmen den Zugang zu Umweltmanagementsystemen zu erleichtern tritt die IHK Saarland für weitere spürbare Entlastungen von überflüssigen bürokratischen Regelungen ein. Insbesondere auf Bundesebene besteht hierzu noch viel Spielraum.

Informationen zu EMAS finden sich auf der Homepage der IHK Saarland unter www.saarland.ihk.de (Innovation und Umwelt). Weitere Informationen gibt Dr. Klaus Gärtner, Telefon 0681/95 20-425, Fax: 0681/95 20-489, klaus.gaertner@saarland.ihk.de.

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Über Industrie- und Handelskammer des Saarlandes

Bei den Wirtschaftsjunioren sind junge Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren aus allen Bereichen der Wirtschaft organisiert - die Junioren im Saarland haben rund 160 Mitglieder. Durch gemeinsames Engagement fördern die WJS unternehmerisches Handeln und Denken. Ziel ist es, das Verantwortungsbewusstsein für eine zeitgemäße Fortentwicklung der sozialen Marktwirtschaft zu wecken und zu stärken. Ein wichtiges Element der Juniorenarbeit ist das Networking: Die WJS bieten jungen Führungskräften ein Forum für Erfahrungsaustausch und gemeinsame Qualifizierung. Der Landesverband Saarland mit Sitz in der IHK gehört zu den Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) mit bundesweit mehr als 11.000 Mitgliedern, weltweit sind unter dem Dach der Junior Chamber International (JCI) fast 150.000 "Jaycees" aktiv.

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